Acer negundo

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Acer negundo L.

Aceraceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   3

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: nass

Bodenart: sandig-kiesig - Bodenart: Lehm - Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: Ton - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton

Blattstand: gegenständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: unpaarig gefiedert

    

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Spaltfrucht

5D / ffe383 

Knospenanordnung: Traube

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: h&auml;ngend

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Rutanae
Ordo:
Sapindales

Acer negundo, umgangssprachlich Eschen-Ahorn, ist ein beliebter Zierbaum, ebenso wie seine Sorten mit panaschiertem Laub.

Namensherkunft

Acer negundo wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Deutsche Namen

  • Eschen-Ahorn
  • Flamingo-Ahorn
  • Gewöhnlicher Eschen-Ahorn
  • Goldeschen-Ahorn
  • Silbereschen-Ahorn

Taxonomie

Acer negundo ist eine Art aus der Gattung Acer, die circa 230 bis 296 Arten umfasst und zur Familie der Aceraceae (Ahorngewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Acer pseudoplatanus.

Merkmale

Acer negundo - Habitus
Acer negundo - Blätter
Acer negundo - Zweige
Acer negundo - Früchte
Acer negundo - Blütenstand

Wuchs

Die Bäume bilden mehrere Stämme und eine breite Krone aus. Sie sind vergleichsweise schnellwüchsig und kurzlebig und werden 15 bis 20 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 10 bis 15 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist glatt oder längsrissig und grau.

Blätter

Acer negundo ist sommergrün. Die unpaarig gefiederten, hellgrünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Die eiförmigen Fiederblättchen sind grob gesägt. Sie sind gestielt und kreuz-geadert. Die Blätter haben eine feinflaumige Oberfläche. Im Herbst nehmen sie eine attraktive hellgelbe an.

Blüten und Früchte

Von März bis April trägt Acer negundo hängende, gelbe radförmig fünfzählige Blüten die in Trauben angeordnet sind. Die Pflanzen blühen an den mehrjährigen Trieben. Sie sind diözisch, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung durch den Wind und über Tiere.

Im Sommer tragen die Bäume zierende braune Spaltfrüchte.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden flache Wurzeln.

Verbreitung

Acer negundo stammt aus Nordamerika.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen bis nassen Böden. Das Substrat sollte sandig-kiesig, lehmig, sandig-lehmig, kiesig-lehmig, tonhaltig, sandig-tonig oder lehmig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 5 und 7,8 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 1,02 Metern. Sie vertragen Temperaturen bis -40°C (WHZ 3).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden, kalkhaltige Böden
  • hohe Toleranz: Stadtklima

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 3,5 bis 4 Metern. Geeignet als Friedhofsgrün, Alleebaum, Solitär, Verkehrsbegleitgrün und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Wenn aus den Blättern kleine halbrunde Stücke ausgeschnitten sind waren Blattschneiderbienen am Werk. Hier ist keine Bekämpfung notwendig, da sie die Pflanze nicht nachhaltig schädigen.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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