Acer davidii

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Acer davidii Franch.

Aceraceae

Lebensform: Baum

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   6

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

                   

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Spaltfrucht

V

4C / f9e67e 

Knospenanordnung: Traube

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: h&auml;ngend

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Rutanae
Ordo:
Sapindales

Acer davidii, umgangssprachlich Davids-Ahorn, Davids Schlangenhaut-Ahorn, ist ein Baum mit einer maximalen Höhe von 10 bis 15 Metern.

Namensherkunft

Acer davidii wurde von Adrien René Franchet beschrieben und benannt.

Taxonomie

Acer davidii ist eine Art aus der Gattung Acer, die circa 230 bis 296 Arten umfasst und zur Familie der Aceraceae (Ahorngewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Acer pseudoplatanus.

Merkmale

Acer davidii - Habitus
Acer davidii - Blätter
Acer davidii - Rinde
Acer davidii - Knospen
Acer davidii - Habitus
Acer davidii - Zweige
Acer davidii - Früchte

Wuchs

Die Bäume haben eine breite Krone mit offenem Habitus und ausladenden, herabhängenden Zweigen. Sie werden 13 bis 15 Meter hoch und bis 5 Meter breit.

Holz und Rinde

Die Rinde junger Zweige ist rot oder grünlich und kahl. Die Grundfarbe der Rinde älterer Äste ist grün, sie ist von weißen Längsstreifen durchzogen; die Borke der Stämme ist grau-braun. Aus der grün-weiß längsgestreiften Rinde leitet sich die Bezeichnung "Schlangenhautahorn" ab.

Blätter

Acer davidii ist sommergrün. Die gegenständig angeordneten, stets einfachen, ungeteilten, oberseits dunkelgrünen, unterseits hellgrünen, glänzenden Blätter sind etwa 8 bis 12 Zentimeter groß und haben eine papierartige Oberfläche. Die Blätter sind gestielt und handnervig, der Blattrand kann ungelappt, drei- oder fünflappig sein und ist gering bis doppelt gesägt. Das Laub ist eiförmig, eiförmig-länglich bis fast kreisförmig oder manchmal herzförmig und gebuchtet, bei einer Länge von 8 bis 12 (6 bis 14) Zentimeter und einer Breite von 5 bis 8 (4 bis 9) Zentimeter. Junge Blätter sind auf der Unterseite auf den Blattadern rötlich-braun flaumig behaart und später wie die Blattoberseite kahl, der 3 bis 6 Zentimeter lange Blattstiel ist anfangs ebenfalls rötlich-braun flaumig behaart.

Die meisten Sorten fallen durch eine attraktive gelbe bis rote Herbstfärbung des Laubes auf.

Blüten und Früchte

Im Mai (in seiner Heimat China März - April) trägt Acer davidii relativ kleine, grünlich-gelbe, radförmig fünfzählige Blüten, die in hängenden Trauben angeordnet sind.
Es gibt männliche und zwittrige Blüten, manchmal beide Typen auf einem Baum (= Andromonözie), manche Exemplare bilden nur männliche Blüten (= Androdiözie).

Im Herbst tragen die Bäume Spaltfrüchte. Die Flügel der bräunlich-gelben, 2,5 bis 2,8 Zentimeter langen Flügelnüsse stehen waagrecht bis in einem stumpfem Winkel ab. Die Früchte sind anfangs grün, oft rötlich angehaucht.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden ein herzförmiges Wurzelsystem.

Verbreitung

Acer davidii stammt aus China.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen Böden. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6).
Sie sind sehr anpassungsfähig, gedeihen auf kalkhaltigen wie auf sauren Standorten, bevorzugen gleichmäßig feuchte, nährstoffreiche, gut drainierte Böden.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • hohe Toleranz: Stadtklima

Verwendung

Geeignet als Solitär; ein besonderer Parkbaum, interessant auch durch seinen attraktiven Herbstaspekt.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

Unterarten, Sorten

Von Acer davidii werden zwei Unterarten genannt:

  • Acer davidii subsp. grosseri (Syn. Acer grosseri) - Äste meist etwas grüner und heller gefärbt als bei A. davidii.; maximale Höhe ca. 10 m
  • Acer davidii subsp. davidii (diverse Synonyme) - Zweige purpur mit grauweißen Längsstreifen, Höhe 8 - 12 (15) m

Sorten-Beispiele:

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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