Aciphylla

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Aciphylla J.R.Forst.G.Forst.
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Aciphylla squarosa
Divisio: Magnoliophyta
Subdivisio: Magnoliophytina
Classis: Rosopsida
Subclassis: Cornidae
Superordo: Aralianae
Ordo: Araliales
Familia: Apiaceae


Die Gattung Aciphylla, (=Speergras) ist eine von ca. 400 Gattungen in der Familie der Apiaceae (=Doldenblütler). Die 40 Arten sind immergrüne Stauden. Die verschiedenen Arten stammen aus Neuseeland und Australien.

Namensherkunft

Die Gattung wurde 1776 von Johann Reinhold Forster beschrieben und benannt. Der Gattungsname leitet sich aus dem griechischen akís (=Spitze) und phýllon (=Blatt) ab.

Merkmale

Die zusammengesetzten Blätter sind wechselständig oder grundständig angeordnet. Sie sind lineal und haben einen ganzrandigen Rand. Es sind keine Nebenblätter vorhanden.


Die gelben oder weissen Blüten sind in Doppeldolden angeordnet. Die Tragblätter der Dolden bilden eine Hülle (Involucrum). Die Döldchen (Umbellulae) sind von einem Hüllchen (Involucellum) umgeben. Sie haben 5 freie Kronblätter. Bei den Arten sind Kelchblätter vorhanden. Die Krone ist radförmig fünfzählig mit radiärer Blütensymmetrie. Die eingeschlechtigen Blüten haben 5 Staubblätter. Die Staubblätter sind nicht verwachsen. Die Arten sind zweihäusig getrenntgeschlechtig (Diözie).

Die 2 Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen. Der Fruchtknoten ist unterständig.

Die Früchte sind Achänen. Typisch für die Familie der Apiceae ist, dass die Achänen zu zweien in Spaltfrüchten angeordnet sind. Sie sind kurz, kahl und haben etwas geflügelte Rippen. Die Früchte sind dank der festgelegten Ölgänge mit ätherischen Ölen aromatisch. Die Ölgänge sind einzeln, zu zweit oder zu dritt angeordnet.

Arten

Die Kategorie Aciphylla bietet einen Überblick über die erfassten Arten, Varietäten, Subspecies oder Sorten.

Standort

Die meisten Arten kommen auf kargen Bergwiesen vor, es gibt aber auch einige Arten aus tieferen Lagen. Sie bevorzugen einen sonnigen Standort mit feuchtem aber gut durchlässigem Boden. Dieser sollte humusreich und mit Sand oder Kies angereichert sein.

Pflege und Vermehrung

Die reifen Samen werden in Frühbeetkästen gesät. Die Setzlinge sollten so früh wie möglich an ihrem endgültigen Standort ausgepflanzt werden, da sie wegen ihren tiefgehenden Wurzeln empfindlich auf ein späteres Verpflanzen reagieren. Arten mit Rhizomen können im Frühling geteilt werden.

Krankheiten und Schädlinge

Im großen und ganzen sind die Pflanzen sehr robust, junge Exemplare können allerdings von Schnecken beschädigt werden.

Siehe auch

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Literatur

  • Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol Verlagsgesellschaft, Hamburg 2005, ISBN 978-3-937872-16-2
  • Christopher Brickell (Editor-in-Chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.
  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der grosse Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.

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