Acorus

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Acorus L.
Acorus gramineus OGON photo file 1,00MB .jpg
Acorus gramineus 'Ogon'
Divisio: Magnoliophyta
Subdivisio: Magnoliophytina
Classis: Liliopsida
Subclassis: Aridae
Superordo: Acoranae
Ordo: Acorales
Subordo: Acorineae
Familia: Acoraceae


Die Gattung Acorus, (=Kalmus ) ist die einzige Gattung in der Familie der Acoraceae (=Kalmusgewächse). Die 2 Arten sind sommergrüne oder immergrüne Stauden. Die verschiedenen Arten stammen aus Ost-Asien.

Namensherkunft

Die Gattung wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt. Der Name Acorus stammt vom griechischen Ákoron, einer Arzneipflanze, die Dioskurides als der Schwertlilie ähnlich beschreibt; ob er wirklich den Kalmus meint, bleibt unsicher.

Merkmale

Die einfachen Blätter sind wechselständig oder zweizeilig angeordnet. Sie sind lineal und haben einen ganzrandigen Rand. Die Blätter der beiden Arten sind ungestielt mit parallelnerviger Nervatur.

Die grünen Blüten sind in Kolben (Spadix) angeordnet. Der Blütenkolben (Spadix) hat keinen sterilen Fortsatz. Das Hochblatt, bei dieser speziellen Blütenform Spatha genannt, ist am Grund nicht geschlossen und grün gefärbt. Sie haben 6 freie Perigonblätter. Die Krone ist radförmig sechszählig mit radiärer Blütensymmetrie. Die zwittrigen Blüten haben 6 Staubblätter. Es sind zwei Kreise mit je drei freien, fertilen, gelben Staubblättern vorhanden.

Die 3 Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen. Der Fruchtknoten ist oberständig. Die Samenanlagen sind zentral-winkelständig am Fruchtblatt angewachsen. Die Früchte sind Beeren. Der Fruchtknoten weist zwei bis vier (selten bis fünf) Samenanlagen je Fruchtknotenkammer auf.

Arten

Die Kategorie Acorus bietet einen Überblick über die erfassten Arten, Varietäten, Subspecies oder Sorten.

Standort

Man findet die Pflanzen im flachen Wasser der Uferzonen von Flüssen und Seen. Im Garten eignen sie sich als Teichbepflanzung in nassen oder dauerfeuchten Böden in voller Sonne. Acorus gramineus wird im flachem Wasser am besten in Körben gepflanzt.

Pflege und Vermehrung

Zu Beginn der Wachstumsperiode werden die Rhizome geteilt und umgetopft. Die Pflanzen sollten erst ausgepflanzt werden wenn sie gut ausgebildet sind. Dies sollte alle drei bis vier Jahre geschehen um ein Zuwuchern zu verhindern.

Krankheiten und Schädlinge

Siehe auch

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Literatur

  • Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol Verlagsgesellschaft, Hamburg 2005, ISBN 978-3-937872-16-2
  • Christopher Brickell (Editor-in-Chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.
  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der grosse Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.

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