Actaea alba

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Actaea alba (L.) Mill.

Ranunculaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Halbschatten   3

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: doppelt<br>gefiedert

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vielz&auml;hlig
Frucht: Beere

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Traube

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: aufrecht

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Ranunculales

Actaea alba, umgangsprachlich Weißfrüchtiges Christophskraut, ist eine langlebige Staude für kühl-schattige Bereiche.

Namensherkunft

Actaea alba wurde bereits von Carl Linnaeus beschrieben und benannt, aber erst 1753 von Philip Miller in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Das Weissfrüchtige Christophskraut ist eine Art aus der Gattung Actaea, die circa 37 bis 45 Arten umfasst und zur Familie der Ranunculaceae (Hahnenfussgewächse) gehört.

Merkmale

Actaea alba - Früchte

Wuchs

Die horstbildende Staude wird etwa 60 bis 90 cm hoch und hat einen buschigen Wuchs.

Blätter

Die sommergrünen, fünfteilig gefiederten, etwas bläulich-grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Die eiförmigen Fiederblättchen sind gezähnt. Sie sind gestielt und handnervig. Die Blätter sind bis 40 cm lang und bis 30 cm breit.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Actaea alba aufrechte Trauben aus weißen, radförmig vielzähligen Blüten die in angeordnet sind.

Von Juni bis Juli entwickeln die Stauden zierende weiße Beeren an verdickten, roten Stielen. Die Fruchtstände sind bis zu 20 cm lang, die Früchte sind giftig. Die Beeren reifen im Laufe des Sommers, und können bis zum Frost zieren.

Wurzelsystem

Verbreitung

Actaea alba stammt aus West-Kanada, dem Nordosten der USA, dem zentralen Nordosten der USA, dem Südosten der USA, Florida, Nebraska, Kansas und Oklahoma.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen halbschattigen Standort auf feuchten, humosen und fruchtbaren Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 4 und 7,5 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -40°C (WHZ 3).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Gehölz (meist sehr humusreicher Boden)
  • Gehölzrand (meist humoser Boden)

Verwendung

Actaea alba gilt als wertvolle Waldstaude für den Schatten, für Waldrandmotive und schattige Beete. Die Stauden besitzen eine sehr hohe Schattenverträglichkeit. Geeignet als Solitär oder in Gruppen von 3 bis 5 Stück, der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 30 Zentimetern. Schön mit Farnen, Hosta oder anderen Waldstauden.

Pflege

Bei richtiger Standortwahl ist kaum bis keine Pflege notwendig.

  • Die Pflanzen sollten möglichst nicht verpflanzt werden; sie entwickeln ihre ganze Schönheit erst nach einigen Jahren Standzeit.

Vermehrung durch Aussaat im Herbst oder durch Teilung im Frühjahr.

Arten und Sorten

  • Actaea alba fo. rubrocarpa - mit leuchtend roten Beeren, selten
  • Actaea alba 'Misty Blue' - mit bläulichsilbrig überlaufenen Blättern

Giftigkeit

Actaea alba ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Siehe auch

Belege

Literatur

Einzelnachweise

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.
  • Hans-Dieter Warda: Das große Buch der Garten- und Landschaftsgehölze. 2. Auflage. Bruns Pflanzen Export GmbH, Bad Zwischenahn 2001, ISBN 3-9803833-3-4.
  • Leo Jelitto, Wilhelm Schacht, Hans Simon: Die Freiland Schmuckstauden., 2. Band, Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2002, ISBN 3-8001-3265-6

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