Aeonium canariense var. palmense

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Aeonium canariense var. palmense Wolf

Crassulaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   5

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: rosettig
Blatt: Immergrün

Blattform: verkehrt eifärmig

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vielz&auml;hlig
Frucht: Balgfrucht

63D / e981ab 

Knospenanordnung: Zyme

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: teppichartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Saxifraganae
Ordo:
Saxifragales

Aeonium canariense var. palmense ist eine sukkulente Staude mit graugrünen, an den Spitzen rot überhauchten Blättern.

Namensherkunft

Aeonium canariense var. palmense wurde bereits von Konrad Hermann Heinrich Christ nach einer früheren Beschreibung von Philip Barker Webb beschrieben und benannt, aber erst 1989 von Ho Yih Liu in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Aeonium canariense var. palmense ist eine Varietät aus der Gattung Aeonium, die circa 84 bis 99 Arten umfasst und zur Familie der Crassulaceae (Dickblattgewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden haben einen teppichartigen Wuchs und werden 5 bis 10 Zentimeter hoch.

Blätter

Aeonium canariense var. palmense ist immergrün. Die einfachen, mittelgrünen Blätter sind in Rosetten angeordnet. Sie sind verkehrt eiförmig, gewimpert und sitzend.

Blüten und Früchte

Von Juni bis August trägt Aeonium canariense var. palmense rosafarbene radförmig vielzählige Blüten die in Zymen angeordnet sind.

Die Stauden bilden Balgfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Aeonium canariense var. palmense stammt aus der Schweiz und Nord-Italien.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig und vergleichsweise mager sein. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5). Bei der Topfkultur empfiehlt sich Kakteenerde oder Topferde mit beigemischtem Grus.

Im Sommer stehen die Pflanzen am besten mäßig luftfeucht, bei guter Belüftung. Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Steinfugen

Verwendung

Die Stauden eignen sich zur Kultur im Alpinhaus. Geeignet für Steingärten und für Dachbegrünung.

Pflege und Vermehrung

  • Für gesundes Wachstum monatlich während des Wachstums Kakteendünger geben.
  • Im Sommer reichlich gießen, im Winter nicht gießen. Das Substrat zwischen den Wassergaben komplett austrocknen lassen .

Vermehrung durch Aussaat im Frühbeetkasten im Frühjahr oder durch Bewurzeln von Kindeln im Frühjahr oder im Frühsommer.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Braune, orange oder gelbliche Pusteln auf Sprossen oder Blattunterseiten werden wahrscheinlich durch Pilzbefall (Rost) hervorgerufen. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und ein Fungizid eingesetzt werden. Außerdem sollte die Belüftung verbessert und die Luftfeuchtigkeit verringert werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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