Aesculus glabra

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Aesculus glabra Willd.

Hippocastanaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   6

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: verkehrt eifärmig

Blattgliederung: gefingert

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vielz&auml;hlig
Frucht: fachspaltige Kapsel

V

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Rispe

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breit kegelf&ouml;rmig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Rutanae
Ordo:
Sapindales

Aesculus glabra, umgangssprachlich Ohio-Rosskastanie, ist ein Baum.

Namensherkunft

Aesculus glabra wurde 1809 von Carl Ludwig von Willdenow beschrieben und benannt.

Taxonomie

Aesculus glabra ist eine Art aus der Gattung Aesculus, die circa 28 bis 47 Arten umfasst und zur Familie der Hippocastanaceae (Rosskastaniengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Aesculus hippocastanum.

Merkmale

Wuchs

Die Bäume haben eine breit kegelförmige Krone und werden 13 bis 15 Meter hoch.

Holz und Rinde

Blätter

Aesculus glabra ist sommergrün. Die gefingerten, blaugrünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Die verkehrt eiförmigen Fiederblättchen sind fein gesägt. Sie sind gestielt und haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen.

Blüten und Früchte

Im Mai trägt Aesculus glabra gelbe radförmig vielzählige Blüten die in Rispen angeordnet sind. Die Pflanzen sind diözisch, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung über Tiere.

Die Bäume bilden zierende fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Aesculus glabra stammt aus den USA.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 5 und 7,1 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 91 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6).

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • geringe Toleranz: kalkhaltige Böden

Verwendung

Der Zierwert von Aesculus glabra entsteht vor allem durch den Duft.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als mäßig pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Giftigkeit

Aesculus glabra ist hochgiftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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