Aesculus flava

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Aesculus flava Aiton

Hippocastanaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Halbschatten   6

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: verkehrt eifärmig

Blattgliederung: gefingert

         

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vielz&auml;hlig
Frucht: fachspaltige Kapsel

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Rispe

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breit kegelf&ouml;rmig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Rutanae
Ordo:
Sapindales

Aesculus flava, umgangssprachlich Gelbe Rosskastanie, ist ein Baum.

Namensherkunft

Aesculus flava wurde von Daniel Carl Solander beschrieben und benannt.

Taxonomie

Aesculus flava ist eine Art aus der Gattung Aesculus, die circa 28 bis 47 Arten umfasst und zur Familie der Hippocastanaceae (Rosskastaniengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Aesculus hippocastanum.

Merkmale

Wuchs

Die Bäume werden 15 bis 25 Meter hoch, Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer. Sie sind vergleichsweise langlebig und haben eine breit kegelförmige Krone Die Wuchsbreite beträgt 9 bis 15 Meter.

Holz und Rinde

Blätter

Aesculus flava ist sommergrün. Die gefingerten, grünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Die verkehrt eiförmigen Fiederblättchen sind gestielt und haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen. Die Belaubung der Pflanzen ist im Sommer dicht, im Winter locker, im Herbst nehmen die Blätter eine attraktive gelbe bis orange Färbung an.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit von Mai bis Juni ist Aesculus flava sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann gelbe radförmig vielzählige Blüten die in Rispen angeordnet sind. Die Pflanzen sind diözisch, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung über Tiere.

Von Sommer bis Herbst tragen die Bäume zierende braune fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Aesculus flava stammt aus dem Nordosten der USA und dem Südosten der USA.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder kiesig-lehmig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 5 und 7 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 91 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 21 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden, sauerstoffarme Böden
  • geringe Toleranz: zeitweise trockene Böden
  • mittlere Toleranz: kalkhaltige Böden

Verwendung

Der Zierwert von Aesculus flava entsteht vor allem durch den attraktiven Herbstaspekt. Geeignet als Alleebaum, Solitär, kleinkroniger Straßenbaum und als Vogelschutzgehölz. Aus wirtschaflicher Sicht eignen sich die Bäume zur Produktion von Papier. Zur Produktion von Feuerholz sind die Pflanzen nur mäßig gut geeignet.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als mäßig pflegeintensiv einzustufen.

Vermehrung durch Aussaat. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden.

Sorten

Giftigkeit

Aesculus flava ist hochgiftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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