Agrostis gigantea

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Agrostis gigantea Roth

Poaceae

Lebensform: Gras
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne   4

Bodenfeuchte: frisch

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Karyopse

4D / f2e9bb 

Knospenanordnung: keine Angabe

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Commelinidae
Superordo:
Poanae
Ordo:
Poales

Agrostis gigantea, umgangssprachlich Fioringras, Riesen-Straussgras, gehört zu den Gräsern.

Namensherkunft

Agrostis gigantea wurde 1788 von Albrecht Wilhelm Roth beschrieben und benannt.

Taxonomie

Agrostis gigantea ist eine Art aus der Gattung Agrostis, die circa 239 bis 358 Arten umfasst und zur Familie der Poaceae (Gräser) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen und kurzlebigen Gräser haben einen niederliegenden Wuchs und werden 1 bis 1,3 Meter hoch. Sie breiten sich schnell aus, Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer.

Blätter

Agrostis gigantea ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lineal, ganzrandig und parallelnervig. Die Belaubung ist im Sommer dicht, im Winter locker.

Blüten und Früchte

Von Juni bis August trägt Agrostis gigantea weißgelbe Blüten.

Im Sommer tragen die Gräser zahlreiche braune Karyopsen.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Rhizome, über die sie sich vegetativ vermehren.

Verbreitung

Agrostis gigantea stammt aus ganz Europa, der Türkei, dem Irak, dem Kaukasus, dem Iran, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, Afghanistan, Pakistan, Nordwest-Indien, der Mongolei, China, Marokko und Algerien und ist in Nordamerika, Zentralamerika, Südamerika, Südafrika, Lesotho und Swasiland, Australien und Neuseeland eingebürgert.

Standort

Die Gräser bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte vergleichsweise mager sein und einen pH-Wert zwischen 4,5 und 8 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen sie eine Oberbodendicke von mindestens 36 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -35°C (WHZ 4) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 13 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • geringe Toleranz: salzhaltige Böden, zeitweise trockene Böden, kalkhaltige Böden
  • mittlere Toleranz: sauerstoffarme Böden

Verwendung

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Aussaat.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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