Agrostis capillaris

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Agrostis capillaris L.

Poaceae

Lebensform: Gras
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne   4

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: Sand - Bodenart: sandig-kiesig - Bodenart: Lehm - Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: Ton - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Karyopse

150B / c3d238 

Knospenanordnung: Rispe

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Commelinidae
Superordo:
Poanae
Ordo:
Poales

Agrostis capillaris, umgangssprachlich Rotes Straussgras, gehört zu den Gräsern.

Namensherkunft

Agrostis capillaris wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Agrostis capillaris ist eine Art aus der Gattung Agrostis, die circa 239 bis 358 Arten umfasst und zur Familie der Poaceae (Gräser) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen und kurzlebigen Gräser haben einen aufrechten Wuchs und werden 20 bis 70 Zentimeter hoch. Sie breiten sich schnell aus, Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer.

Blätter

Agrostis capillaris ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lineal, ganzrandig und parallelnervig. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Von Juni bis Juli trägt Agrostis capillaris hellgrüne, in Rispen angeordnete Blüten.

Im Sommer tragen die Gräser zahlreiche braune Karyopsen.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Rhizome, über die sie sich vegetativ vermehren.

Verbreitung

Agrostis capillaris stammt aus ganz Europa, der Türkei, dem Kaukasus, dem Norden des Irans, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, Afghanistan, Pakistan, Indien, Tunesien und von den Kanaren und ist in Nordamerika, Zentralamerika, Südamerika, Grönland, Südafrika, Lesotho und Swasiland, Australien und Neuseeland eingebürgert.

Standort

Die Gräser bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte sandig, sandig-kiesig, lehmig, sandig-lehmig, tonhaltig, sandig-tonig oder lehmig-tonig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 4,9 und 7,5 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 30 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -35°C (WHZ 4) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 17 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • geringe Toleranz: zeitweise trockene Böden
  • mittlere Toleranz: salzhaltige Böden, sauerstoffarme Böden, kalkhaltige Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 35 Zentimetern.

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Aussaat.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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