Thalictrum aquilegiifolium

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Thalictrum thalictrum_aquilegiifolium L.

Ranunculaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Halbschatten   6

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: verkehrt eifärmig

Blattgliederung: doppelt<br>gefiedert

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: N&uuml;sschen

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Rispe

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Ranunculales

Thalictrum aquilegiifolium, umgangssprachlich Akeleiblättrige Wiesenraute, Amstelraute, ist eine Staude.

Namensherkunft

Thalictrum aquilegiifolium wurde von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Thalictrum aquilegiifolium ist eine Art aus der Gattung Thalictrum, die circa 154 bis 592 Arten umfasst und zur Familie der Ranunculaceae (Hahnenfussgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Thalictrum foetidum.

Merkmale

Thalictrum aquilegiifolium - Blüten

Wuchs

Die Stauden haben einen buschigen Wuchs und werden 60 bis 100 Zentimeter hoch.

Blätter

Thalictrum aquilegiifolium ist sommergrün. Die doppelt gefiederten, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Die verkehrt eiförmigen Fiederblättchen sind gestielt und gewellt. Die Blätter sind etwa 50 bis 60 Zentimeter groß und haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juli trägt Thalictrum aquilegiifolium weiße radförmig fünfzählige Blüten die in Rispen angeordnet sind.

Die Stauden bilden Nüsschen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Thalictrum aquilegiifolium stammt aus ganz Europa mit Ausnahme der Britischen Inseln und aus dem Nordwesten der Türkei.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte lehmig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein und einen pH-Wert zwischen 4 und 6 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen
  • Gehölzrand (meist humoser Boden)

Verwendung

Thalictrum aquilegiifolium gilt als sehr wertvolle Wildstaude. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 50 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 5 Stück zur Geltung. Geeignet für Naturgärten, Staudenrabatten und für Gehölzrabatten, außerdem geeignet als Solitär und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Teilung.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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es:Thalictrum aquilegiifolium

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