Malus fusca

Aus Hortipedia
(Weitergeleitet von Alaska-Apfel)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hortipedia Commons %LABEL_PRINTING QR Code

Malus fusca (Raf.) C.K.Schneid.

Rosaceae

Lebensform: Baum

Standort: Sonne   6

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: elliptisch

Blattgliederung: einfach

         

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Sammelbalgfrucht

V

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Schirmtraube

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Rosanae
Ordo:
Rosales

Malus fusca, umgangssprachlich Alaska-Apfel, ist ein Baum.

Namensherkunft

Malus fusca wurde bereits von Constantine Samuel Rafinesque beschrieben und benannt, aber erst 1906 von Camillo Karl Schneider in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Malus fusca ist eine Art aus der Gattung Malus, die circa 43 bis 76 Arten umfasst und zur Familie der Rosaceae (Rosengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Malus sylvestris.

Merkmale

Wuchs

Die Bäume werden 5 bis 12 Meter hoch, Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr. Sie sind vergleichsweise langsamwüchsig und haben eine breite Krone. Die Wuchsbreite beträgt 7 bis 10 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist abblätternd.

Blätter

Malus fusca ist sommergrün. Die einfachen, mittelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind elliptisch und gestielt. Die Blätter haben eine weich behaarte Oberfläche. Die Belaubung der Pflanzen ist locker, im Herbst nehmen die Blätter eine attraktive orange bis rote Färbung an.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit im Mai ist Malus fusca sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann weiße radförmig fünfzählige Blüten die in Schirmtrauben angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig.

Von Sommer bis Herbst tragen die Bäume gelbe Sammelbalgfrüchte die sowohl essbar als auch sehr zierend sind.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Pfahlwurzeln.

Verbreitung

Malus fusca stammt aus Alaska, dem westlichen Kanada, dem Nordwesten der USA und Kalifornien.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 6 und 8 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 61 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 30 Wochen.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Gehölzrand (meist humoser Boden)

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • geringe Toleranz: salzhaltige Böden, sauerstoffarme Böden, zeitweise trockene Böden, kalkhaltige Böden

Verwendung

Der Zierwert von Malus fusca entsteht vor allem durch den attraktiven Herbstaspekt und den Duft. Zur Produktion von Feuerholz sind die Pflanzen nur schlecht geeignet.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

Non-commercial Links

Das könnte Sie auch interessieren

Commercial Links