Sorghum halepense

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Sorghum halepense (L.) Pers.

Poaceae

Lebensform: Gras
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne   7

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Karyopse

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Rispe

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Commelinidae
Superordo:
Poanae
Ordo:
Poales

Sorghum halepense, umgangssprachlich Aleppohirse, Wilde Mohrenhirse, gehört zu den Gräsern.

Namensherkunft

Sorghum halepense wurde bereits von Carl Linnaeus beschrieben und benannt, aber erst von Christiaan Hendrik Persoon in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Sorghum halepense ist eine Art aus der Gattung Sorghum, die circa 32 bis 85 Arten umfasst und zur Familie der Poaceae (Gräser) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen und langlebigen Gräser haben einen aufrechten Wuchs und werden 50 bis 300 Zentimeter hoch. Sie breiten sich schnell aus, Hauptwachstumszeit ist im Sommer und im Herbst.

Blätter

Sorghum halepense ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lineal, ganzrandig und parallelnervig. Die Belaubung ist dicht.

Blüten und Früchte

Von Juni bis Juli trägt Sorghum halepense gelbe, in Rispen angeordnete Blüten.

Von Sommer bis Herbst tragen die Gräser zahlreiche braune Karyopsen die sehr zierend sind.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Rhizome, über die sie sich vegetativ vermehren.

Verbreitung

Sorghum halepense stammt aus der Türkei, dem Kaukasus, dem östlichen Mittelmeerraum, West-Asien, Indien, Zentralasien, von dem Malaiischen Archipel, aus Nord-Afrika, Australien, Nordamerika, Mexiko, von den Westindischen Inseln und aus Südamerika und ist in Frankreich (ohne Korsika), der Schweiz, auf der Apenninenhalbinsel, im östlichen Mitteleuropa, Bosnien-Herzegowina und Rumänien eingebürgert.

Standort

Die Gräser bevorzugen einen sonnigen Standort. Für eine gute Entwicklung benötigen sie eine Oberbodendicke von mindestens 25 Zentimetern. Das Substrat sollte einen pH-Wert zwischen 5 und 7 haben. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 24 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • geringe Toleranz: salzhaltige Böden, sauerstoffarme Böden, zeitweise trockene Böden, kalkhaltige Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 60 bis 90 Zentimetern.

Pflege und Vermehrung

  • Ein Rückschnitt wird nicht vertragen.

Vermehrung durch Aussaat oder durch ausgehärtete Stecklinge.

Sorten

Giftigkeit

Sorghum halepense ist schwach giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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