Allium sphaerocephalon

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Allium sphaerocephalon L.

Alliaceae

Lebensform: Zwiebel- oder<br> Knollenpflanze

Standort: Sonne   5

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton - Bodenart: Torf

Blattstand: grundst&auml;ndig
Blatt: Sommergr&uuml;n

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: glockenf&ouml;rmig
Frucht: fachspaltige Kapsel

179A / 961d22 

Knospenanordnung: Dolde

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Liliidae
Superordo:
Lilianae
Ordo:
Amaryllidales

Allium sphaerocephalon, umgangssprachlich Kugel-Lauch, gehört zu den Zwiebel- und Knollenpflanzen.

Namensherkunft

Allium sphaerocephalon wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Allium sphaerocephalon ist eine Art aus der Gattung Allium, die circa 943 bis 1011 Arten umfasst und zur Familie der Alliaceae (Lauchgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Allium sativum.

Merkmale

Allium sphaerocephalon - Knospen
Allium sphaerocephalon - Blüten

Wuchs

Die Pflanzen werden 50 bis 90 Zentimeter hoch.

Blätter

Allium sphaerocephalon ist sommergrün. Die einfachen, gelbgrünen Blätter sind grundständig. Sie sind lineal, ganzrandig und parallelnervig.

Blüten und Früchte

Von Juni bis Juli trägt Allium sphaerocephalon dunkelrote glockenförmige Blüten die in Dolden angeordnet sind.

Die Pflanzen bilden zierende fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Allium sphaerocephalon stammt aus ganz Europa mit Ausnahme Siziliens, aus der Türkei, Nord-Afrika und dem Kaukasus.

Standort

Die Pflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort auf trockenen bis frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig, sandig-tonig, lehmig-tonig oder torfhaltig sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Beet (nährstoffreicher Boden)
  • Freiflächen
  • Steppen/Trockenwälder (meist kalkreicher Boden)

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 25 Zentimetern, am besten kommen die Pflanzen in Gruppen von 5 bis 10 Stück zur Geltung. Geeignet für Dachbegrünung, außerdem geeignet als Schnittblumen und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

  • Nach der Blüte zurückschneiden.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Brutzwiebeln.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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