Alnus viridis subsp. sinuata

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Alnus viridis subsp. sinuata Regel

Betulaceae

Lebensform: Baum

Standort: Halbschatten   4

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vierz&auml;hlig
Frucht: Fl&uuml;gelnuss

3A / f8da21 

Knospenanordnung: &Auml;hre

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Kronenform: schmal kegelf&ouml;rmig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Faganae
Ordo:
Corylales

Alnus viridis subsp. sinuata, umgangssprachlich Sitka-Erle, ist ein Baum.

Namensherkunft

Alnus viridis subsp. sinuata wurde bereits von Eduard August von Regel beschrieben und benannt, aber erst 1965 von Áskell Löve und Doris Benta Maria Löve in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Alnus viridis subsp. sinuata ist eine Unterart aus der Gattung Alnus, die circa 57 bis 79 Arten umfasst und zur Familie der Betulaceae (Birkengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Alnus glutinosa.

Merkmale

Wuchs

Die Bäume sind vergleichsweise langsamwüchsig und langlebig. Sie werden 5 bis 10 Meter hoch und haben eine schmal kegelförmige Krone. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer.

Holz und Rinde

Blätter

Alnus viridis subsp. sinuata ist sommergrün. Die einfachen, blaugrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind eiförmig und gezähnt, gestielt und haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen. Die Blätter haben eine papierartige Oberfläche. Die Belaubung ist im Sommer dicht, im Winter locker.

Blüten und Früchte

Von April bis Juni trägt Alnus viridis subsp. sinuata gelbe radförmig vierzählige Blüten die in Ähren angeordnet sind. Die Pflanzen sind diözisch, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung durch den Wind.

Von Sommer bis Herbst tragen die Bäume zahlreiche braune Flügelnüsse die sehr zierend sind.

Wurzelsystem

Verbreitung

Alnus viridis subsp. sinuata stammt aus Alaska, British Columbia, dem Nordwesten der USA und Kalifornien.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sowie vergleichsweise mager sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 5 und 7,5 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 25 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -35°C (WHZ 4) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 13 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden
  • geringe Toleranz: sauerstoffarme Böden, zeitweise trockene Böden, kalkhaltige Böden

Verwendung

Der Zierwert von Alnus viridis subsp. sinuata entsteht vor allem durch den attraktiven Herbstaspekt. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 3 bis 4 Metern. Zur Produktion von Feuerholz sind die Pflanzen nur mäßig gut geeignet.

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Aussaat. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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