Alopecurus geniculatus

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Alopecurus geniculatus L.

Poaceae

Lebensform: Gras

Standort: Sonne   5

Bodenart: Lehm - Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: Ton - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Karyopse

134B / 229143 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Commelinidae
Superordo:
Poanae
Ordo:
Poales

Alopecurus geniculatus, umgangssprachlich Knick-Fuchsschwanzgras, gehört zu den Gräsern.

Namensherkunft

Alopecurus geniculatus wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Alopecurus geniculatus ist eine Art aus der Gattung Alopecurus, die circa 52 bis 74 Arten umfasst und zur Familie der Poaceae (Gräser) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise kurzlebigen Gräser haben einen aufrechten Wuchs und werden bis 100 Zentimeter hoch. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr.

Blätter

Alopecurus geniculatus ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lineal, ganzrandig und parallelnervig. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Von Juni bis September trägt Alopecurus geniculatus grüne, in Ähren angeordnete Blüten.

Von Sommer bis Herbst tragen die Gräser gelbe Karyopsen.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Ausläufer, über die sie sich vegetativ vermehren.

Verbreitung

Alopecurus geniculatus stammt aus ganz Europa, dem Iran, Afghanistan, Indien, Westsibirien (bis zum Jenissei), China und Japan und ist in Nordamerika, Australien und Neuseeland eingebürgert.

Standort

Die Gräser bevorzugen einen sonnigen Standort. Das Substrat sollte lehmig, sandig-lehmig, tonhaltig, sandig-tonig oder lehmig-tonig sowie vergleichsweise mager sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 4 und 7,5 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 30 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 14 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden, zeitweise trockene Böden
  • geringe Toleranz: kalkhaltige Böden
  • hohe Toleranz: sauerstoffarme Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 30 bis 45 Zentimetern.

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Aussaat oder durch ausgehärtete Stecklinge.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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