Aster alpinus

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Aster alpinus L.

Asteraceae

Lebensform: Staude

Standort: Sonne   3

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vielz&auml;hlig
Frucht: Ach&auml;ne

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: einzeln

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: polsterf&ouml;rmig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Asteridae
Superordo:
Asteranae
Ordo:
Asterales

Aster alpinus, umgangssprachlich Alpen-Aster, ist eine Staude.

Namensherkunft

Aster alpinus wurde 1845 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Aster alpinus ist eine Art aus der Gattung Aster, die circa 248 bis 706 Arten umfasst und zur Familie der Asteraceae (Korbblütler) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Aster amellus.

Merkmale

Aster alpinus - Blüten

Wuchs

Die Stauden sind vergleichsweise langsamwüchsig und langlebig. Sie werden 20 bis 25 Zentimeter hoch und haben einen aufrechten Wuchs. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer. Die Wuchsbreite beträgt 30 bis 60 Zentimeter.

Blätter

Aster alpinus ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lanzettlich und ganzrandig. Die Blätter sind etwa 5 Zentimeter groß und haben eine kahle Oberfläche. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit von Mai bis Juli ist Aster alpinus sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann weiße radförmig vielzählige Blüten die einzeln angeordnet sind.

Im Sommer tragen die Stauden braune Achänen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Aster alpinus stammt aus ganz Europa mit Ausnahme der Britischen Inseln und Nordeuropas, aus der Türkei, dem Kaukasus, dem Norden des Irans, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, Zentralasien, der Mongolei, China, Alaska, Kanada und den Rocky Mountains. Die Pflanzen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. Februar 2001 geschützt.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sowie vergleichsweise mager sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 6 und 7,5 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 38 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -40°C (WHZ 3) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 13 Wochen.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Steinanlagen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: sauerstoffarme Böden
  • geringe Toleranz: salzhaltige Böden, kalkhaltige Böden
  • mittlere Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 25 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 10 Stück zur Geltung. Geeignet für Steingärten und für Beete und Rabatten, außerdem geeignet als Friedhofsgrün und als Hangbepflanzung.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

Vermehrung durch Aussaat.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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