Eryngium alpinum

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Eryngium alpinum L.

Apiaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   2

Bodenfeuchte: trocken

Bodenart: sandig-kiesig

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: handf&ouml;rmig<br>geteilt

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: distelartig
Frucht: Ach&auml;ne

112A / 9ab5dd 

Knospenanordnung: Dolde

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Cornidae
Superordo:
Aralianae
Ordo:
Araliales

Eryngium alpinum, umgangssprachlich Alpen-Mannstreu, ist eine Staude.

Namensherkunft

Eryngium alpinum wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Eryngium alpinum ist eine Art aus der Gattung Eryngium, die circa 279 bis 310 Arten umfasst und zur Familie der Apiaceae (Doldenblütler) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Eryngium maritimum.

Merkmale

Eryngium alpinum - Blüten

Wuchs

Die Stauden werden 50 bis 70 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 30 bis 60 Zentimeter.

Blätter

Eryngium alpinum ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind handförmig geteilt, geschweift und gestielt.

Blüten und Früchte

Von Juli bis August trägt Eryngium alpinum hellviolette distelartige Blüten die in Dolden angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig.

Im Sommer tragen die Stauden blaue Achänen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Eryngium alpinum stammt aus Frankreich (ohne Korsika), Italien, Österreich und der Schweiz. Die Pflanzen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. Februar 2001 geschützt.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf trockenen Böden. Das Substrat sollte sandig-kiesig sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -45°C (WHZ 2).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Verwendung

Eryngium alpinum gilt als sehr wertvolle Wildstaude und wertvolle Schnittstaude. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 40 bis 50 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 10 Stück zur Geltung. Geeignet für Steingärten und für Beete und Rabatten, außerdem geeignet als Hangbepflanzung und als Schnittblumen.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Wurzelschnittlinge.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Weiße Büschel oder weißer Belag auf der Blattunterseite deutet auf einen Befall durch Falschen Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Plötzliche Welke oder fahlgrüne Verfärbungen deuten auf einen Pilzbefall (Phytophthora-Wurzelfäule) hin. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Vorbeugend sollten Staunässe und Überdüngung vermieden werden.

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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