Epimedium alpinum

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Epimedium alpinum L.

Berberidaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Halbschatten   5

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: gefingert

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vierz&auml;hlig
Frucht: Balgfrucht

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Traube

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Berberidales

Epimedium alpinum, umgangssprachlich Alpen-Sockenblume, ist eine Staude.

Namensherkunft

Epimedium alpinum wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Epimedium alpinum ist die Typus-Art der Gattung Epimedium, die circa 69 bis 83 Arten umfasst und zur Familie der Berberidaceae (Berberitzengewächse) gehört.

Merkmale

Epimedium alpinum - Habitus
Epimedium alpinum - Blätter
Epimedium alpinum - Blüten

Wuchs

Die Stauden haben einen buschigen Wuchs und werden 15 bis 30 Zentimeter hoch.

Blätter

Epimedium alpinum ist sommergrün. Die gefingerten, hellgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Die eiförmigen Fiederblättchen sind gestielt und geschweift. Die Blätter sind etwa 30 bis 40 Zentimeter groß.

Blüten und Früchte

Von März bis Mai trägt Epimedium alpinum gelbe radförmig vierzählige Blüten die in Trauben angeordnet sind.

Die Stauden bilden Balgfrüchte. Die Früchte haben eine stachelige Oberfläche.

Wurzelsystem

Verbreitung

Epimedium alpinum stammt aus Italien, Österreich, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Jugoslawien (Serbien, Montenegro) und Albanien und ist in Frankreich (ohne Korsika), Deutschland, Dänemark und auf den Britischen Inseln eingebürgert.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Gehölz (meist sehr humusreicher Boden)
  • Gehölzrand (meist humoser Boden)

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 35 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 10 bis über 15 Stück zur Geltung. Geeignet als Bodendecker.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

  • Im Frühjahr zurückschneiden.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Teilung.

Sorten

Giftigkeit

Epimedium alpinum ist schwach giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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