Rubus flagellaris

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Rubus flagellaris Willd.

Rosaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   3

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: dreizählig

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Sammelsteinfrucht

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Schirmtraube

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Rosanae
Ordo:
Rosales

Rubus flagellaris, umgangssprachlich Amerikanische Acker-Brombeere, ist ein Strauch.

Namensherkunft

Rubus flagellaris wurde von Carl Ludwig von Willdenow beschrieben und benannt.

Taxonomie

Rubus flagellaris ist eine Art aus der Gattung Rubus, die circa 422 bis 1892 Arten umfasst und zur Familie der Rosaceae (Rosengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Rubus fruticosus.

Merkmale

Wuchs

Die Sträucher werden 50 bis 150 Zentimeter hoch, sie haben einen halb aufrechten Wuchs und bilden Dickichte. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer.

Holz und Rinde

Blätter

Rubus flagellaris ist immergrün. Die dreizähligen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Die eiförmigen Fiederblättchen sind gestielt und doppelt gesägt. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit von Mai bis Juni ist Rubus flagellaris sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann weiße radförmig fünfzählige Blüten die in Schirmtrauben angeordnet sind.

Von Frühjahr bis Sommer tragen die Sträucher schwarze Sammelsteinfrüchte die sowohl essbar als auch sehr zierend sind.

Wurzelsystem

Verbreitung

Rubus flagellaris stammt aus dem östlichen Kanada, dem zentralen Nordosten der USA, dem Nordosten der USA und dem Südosten der USA.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 5 und 7 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 20 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -40°C (WHZ 3) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 19 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden
  • geringe Toleranz: sauerstoffarme Böden
  • mittlere Toleranz: zeitweise trockene Böden, kalkhaltige Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 1,2 bis 1,5 Metern.

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Aussaat. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden. Außerdem Vermehrung durch ausgehärtete Stecklinge.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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