Amorphophallus

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Amorphophallus Blume ex Decne.
Amorphophallus titanum photo file 33KB.jpg
Amorphophallus titanum
Divisio: Magnoliophyta
Subdivisio: Magnoliophytina
Classis: Liliopsida
Subclassis: Aridae
Superordo: Aranae
Ordo: Arales
Familia: Araceae


Die Gattung Amorphophallus, (=Titanenwurz ) ist eine von 100-115 Gattungen in der Familie der Araceae (=Aronstabgewächse). Die 177 Arten sind Stauden. Die verschiedenen Arten stammen aus dem tropischen Afrika, Asien, Australien und von Madagaskar und den Komoren.

Namensherkunft

Die Gattung wurde bereits von Carl Ludwig von Blume beschrieben, der Name wurde aber erst 1834 von Joseph Decaisne gültig veröffentlicht. Der wissenschaftliche Gattungsname Amorphophallus bedeutet übersetzt so viel wie „unförmiger Penis“ und bezieht sich auf die auffallend phallusförmige Infloreszenz der Arten, die bis zu 5 m groß werden kann.

Merkmale

Die zusammengesetzten Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind elliptisch und haben einen gebuchteten Rand. Die Blätter sind ohne Gelenk unter der Spreite. Die Nervatur ist netznervig mit durchgehendem Randnerv.

Die hellgrünen, violetten oder braunen Blüten sind in Kolben (Spadix) angeordnet. Die Arten haben meist einen Blütenkolben (Spadix) mit sterilem Fortsatz. Das Hochblatt, bei dieser speziellen Blütenform Spatha genannt, ist am Grund geschlossen und grün, purpurn oder fleischfarben gefärbt. Es gibt getrennte Abschnitte mit jeweils weiblichen bzw. männlichen Blüten ohne Scheidewand dazwischen. Eine Blütenhülle fehlt bei den Arten.


Die eingeschlechtigen Blüten haben 1 bis 6 Staubblätter. Die Staubblätter sind untereinander teilweise oder vollständig verwachsen. Die Antheren weisen Poren oder Schlitze auf.


Die Samenanlagen sind zentral-winkelständig oder basal am Fruchtblatt angewachsen. Die Früchte sind Beeren. Der Fruchtknoten weist 1 bis 4 Fächer auf.

Arten

Die Kategorie Amorphophallus bietet einen Überblick über die erfassten Arten, Varietäten, Subspecies oder Sorten.

Standort

Pflege und Vermehrung

Krankheiten und Schädlinge

Siehe auch

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Literatur

  • Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol Verlagsgesellschaft, Hamburg 2005, ISBN 978-3-937872-16-2
  • Christopher Brickell (Editor-in-Chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.
  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der grosse Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.

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