Ampelopsis glandulosa var. brevipedunculata

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Ampelopsis glandulosa var. brevipedunculata (Maxim.) Trautv.

Vitaceae

Lebensform: Kletterpflanze
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   5

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: handf&ouml;rmig<br>geteilt

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Beere

134D / 7fbf90 

Knospenanordnung: Zyme

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Vitanae
Ordo:
Vitales

Ampelopsis glandulosa var. brevipedunculata, umgangsprachlich Ussuri-Scheinrebe, ist eine Kletterpflanze mit außergewöhnlichen, pink bis blau gefärbten Früchten.

Namensherkunft

Ampelopsis glandulosa var. brevipedunculata wurde bereits von Carl Johann Maximowicz beschrieben und benannt, aber erst von Yasuichi Momiyama in die heute gültige Systematik eingeordnet. Der Gattungsname setzt sich zusammen aus <ampelos> = griechisch "Weinstock, Rebe" und <opsis> = gr. "Aussehen", also dem Weinstock ähnlich; der Artname bedeutet "kurzgestielt", nach den kurzgestielten Blüten.

Taxonomie

Die Ussuri-Scheinrebe ist eine Varietät aus der Gattung Ampelopsis, die circa 40 bis 58 Arten umfasst und zur Familie der Vitaceae (Weinrebengewächse) gehört.


Merkmale

Ampelopsis brevipedunculata branches photo file 697KB.jpg

Wuchs

Ampelopsis glandulosa var. brevipedunculata klettert mit Hilfe von Ranken, ist ein käftiger Kletterer und kann bis zu 10 m hoch werden. Wenn sie an einem Rankgerüst gezogen werden, können die Pflanzen bis zu fünf Meter hoch wachsen. Sie sind sehr stark- und schnellwüchsig.

Ampelopsis brevipedunculata photo file 567KB.jpg
Ampelopsis brevipedunculata photo file 667KB.jpg

Blätter

Ampelopsis glandulosa var. brevipedunculata ist sommergrün, die Blätter sind im Grunde herzförmig, drei- (bis fünf-) lappig, bis 12 cm groß und wechselständig angeordnet. Sie sind gestielt und haben einen gezähnten Rand. Vor allem die Blätter sind der Grund, warum die Ussuri-Scheinrebe oft mit Vitis verwechselt wird.

Blüten und Früchte

Die unscheinbaren Blüten sind weißlich-grün und erscheinen von Juli bis August. Sie sind in Zymen angeordnet.

Die auffälligen Beeren zeigen ab September ein Farbspiel von pink über türkis bis hin zu violett und dunkelblau und sind schwarz gepunktet. Zur Reifezeit im Oktober zeigen die Fruchtstände ihren optimalen Reiz durch unterschiedlich reife, also verschieden farbige Beeren.

Verbreitung

Ampelopsis glandulosa var. brevipedunculata stammt aus China, Korea und Japan.

Standort

Die Ussuri-Scheinrebe bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und verträgt Temperaturen bis -28,2º C (Winterhärtezone 5a). Sie wächst auf sandigen und steinigen Lehmböden, sandigen Tonböden und fühlt sich in frischen bis feuchten Substraten wohl.

Verwendung

Die Pflanzen eignen sich sehr gut zur Begrünung von Lauben und Pergolen, sie brauchen auf jeden Fall Unterstützung durch eine Rankhilfe. Bei jugendlichen Trieben ist ein Aufbinden erforderlich, damit sie dann an der Kletterhilfe selbständig weiter ranken.

Pflege

Da die Ussuri-Scheinrebe sehr starkwüchsig ist, sollte sie regelmäßig im Frühjahr zurückgeschnitten werden. Sonst kann es passieren dass sie benachbarte Pflanzen überrankt und durch Lichtentzug schädigt. Wässern und Düngen fördert danach die Neuentwicklung.

Sorten

Die Sorte 'Elegans' wächst viel schwächer und hat dunkelgrünes, weiß bis rosa marmoriertes Laub. Sie wird gelegentlich als Topfpflanze angeboten.

Krankheiten und Schädlinge

Mitunter kann es zu einer Schädigung der Knospen und Blüten durch Blattläuse kommen.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.

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