Syringa reticulata subsp. amurensis

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Syringa reticulata subsp. amurensis (Rupr.) P.S.Green & M.C.Chang

Oleaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne   4

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: stieltellerförmig
Frucht: fachspaltige Kapsel

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Rispe

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Oleanae
Ordo:
Oleales

Syringa reticulata subsp. amurensis, umgangssprachlich Amur-Flieder, ist ein Strauch.

Namensherkunft

Syringa reticulata subsp. amurensis wurde bereits von Franz Josef Ruprecht beschrieben und benannt, aber erst von Peter Shaw Green und Mei Chen Chang in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Syringa reticulata subsp. amurensis ist eine Unterart aus der Gattung Syringa, die circa 30 bis 43 Arten umfasst und zur Familie der Oleaceae (Ölbaumgewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Sträucher werden 4 bis 10 Meter hoch.

Holz und Rinde

Blätter

Syringa reticulata subsp. amurensis ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind eiförmig, ganzrandig und gestielt.

Blüten und Früchte

Von Juni bis Juli trägt Syringa reticulata subsp. amurensis weiße stieltellerförmige Blüten die in Rispen angeordnet sind.

Die Sträucher bilden fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Syringa reticulata subsp. amurensis stammt aus der Mandschurei.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen sonnigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig und vergleichsweise nährstoffreich sein. Sie vertragen Temperaturen bis -35°C (WHZ 4).

Verwendung

Der Zierwert von Syringa reticulata subsp. amurensis entsteht vor allem durch den Duft. Geeignet für Hecken und für Gehölzrabatten, außerdem geeignet als Solitär und als Schnittblumen.

Pflege und Vermehrung

  • Verwelkte Blüten entfernen um die Vitalität der Pflanzen zu fördern.
  • Für gesundes Wachstum jährlich organischen Dünger geben.

Vermehrung • Aussaat im Frühbeetkasten bei Samenreife • Stecklinge im Frühsommer • Absenker im Frühsommer


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Pilzfruchtkörper im Herbst, gehemmtes Wachstum oder Absterben der Pflanze deuten auf den Hallimasch-Pilz hin. Die befallen Pflanzen sollten mitsamt den Wurzeln entfernt werden.

Verfärbte Blätter und Gänge in den Blättern deuten auf einen Befall durch Blattminierer hin. Das betroffene Laub sollte entfernt und verbrannt werden.

Weiße Flecken auf Blüten und Blättern sowie sich nicht öffnende Knospen deuten auf einen Befall durch Thripse hin. Diese Insekten lassen sich mit guter Belüftung und regelmäßigen Wassergaben zurückdrängen, außerdem können Insektizide oder Nützlinge (Raubmilben) eingesetzt werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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