Physalis peruviana

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Physalis peruviana L.

Solanaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne   8

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: gegenständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: trichterförmig
Frucht: Beere

3A / f8da21 

Knospenanordnung: einzeln

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Solananae
Ordo:
Solanales

Physalis peruviana ist eine Staude.

Namensherkunft

Physalis peruviana wurde 1763 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Deutsche Namen

  • Ananaskirsche
  • Andenkirsche
  • Inkapflaume
  • Kapstachelbeere
  • Peruanische Judenkirsche

Taxonomie

Physalis peruviana ist eine Art aus der Gattung Physalis, die circa 90 bis 203 Arten umfasst und zur Familie der Solanaceae (Nachtschattengewächse) gehört.

Merkmale

Physalis peruviana - Blüten
Physalis peruviana - Zweige
Physalis peruviana - Früchte

Wuchs

Die Stauden werden 45 bis 150 Zentimeter hoch.

Blätter

Physalis peruviana ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind eiförmig, ganzrandig und gestielt.

Blüten und Früchte

Von Juni bis August trägt Physalis peruviana gelbe trichterförmige Blüten die einzeln angeordnet sind.

Im Herbst tragen die Stauden zierende gelbe Beeren.

Wurzelsystem

Verbreitung

Physalis peruviana stammt aus Peru und ist in Europa eingebürgert.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig sein. Sie vertragen Temperaturen bis -12°C (WHZ 8). Die Pflanzen bevorzugen einen geschützen Standort.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen mit trockenem bis frischem Boden

Verwendung

Die Stauden eignen sich zur Kultur im Kalthaus. Geeignet für den Wintergarten, außerdem geeignet als Kübelpflanze und als Trockenblumen.

Pflege und Vermehrung

  • Für gesundes Wachstum im Frühjahr mulchen.
  • Im Herbst etwa um die Hälfe einkürzen.

Vermehrung durch Aussaat im Frühjahr.

Sorten

Giftigkeit

Sämtliche Pflanzenteile mit Ausnahme der reifen Früchte sind giftig. Die Blätter können bei Kontakt zu Hautreizungen führen

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Mehlige Absonderungen an Blättern, Blüten oder Früchten deuten auf Raupenbefall hin. Abhilfe schafft das Absammeln der Raupen, der Einsatz eines Insektizids oder biologische Schädlingsbekämpfung.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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