Araucaria araucana

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Araucaria araucana (Molina) K.Koch

Araucariaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne   8

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: dreieckig

Blattgliederung: keine Angabe

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Zapfen

 

Knospenanordnung: keine Angabe

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Kronenform: schmal kegelförmig

Taxonomie

Divisio:
Pinophyta
Subdivisio:
Pinophytina
Classis:
Pinopsida
Subclassis:
Pinidae
Ordo:
Araucariales

Araucaria araucana, umgangssprachlich Andentanne, Chilenische Araukarie, ist ein Baum.

Namensherkunft

Araucaria araucana wurde bereits von Giovanni Ignazio Molina beschrieben und benannt, aber erst 1873 von Karl Heinrich Emil Koch in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Araucaria araucana ist eine Art aus der Gattung Araucaria, die 20 Arten umfasst und zur Familie der Araucariaceae (Araukariengewächse) gehört.

Merkmale

Araucaria araucana - Habitus
Araucaria araucana - Rinde
Araucaria araucana - Zweige
Araucaria araucana - Nadeln
Araucaria araucana - Stamm

Wuchs

Die Bäume haben eine schmal kegelförmige Krone und werden 15 bis 25 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 3 bis 5 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist schuppig und grau.

Blätter

Araucaria araucana ist immergrün. Die Blätter sind grün bis dunkelgrün und wechselständig angeordnet. Sie sind dreieckig und ganzrandig. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Araucaria araucana blüht von Juni bis Juli. Die Pflanzen sind diözisch, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung.

Im Herbst tragen die Bäume braune Zapfen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Araucaria araucana stammt aus Süd-Chile und Patagonien (Neuquén, Río Negro, Chubut, Santa Cruz, Tierra del Fuego). Die Pflanzen sind sowohl nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. 1. 2001 als auch nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt (vergleiche EG-Verordnung Nr. 338/97 Anhänge A und B vom 9. Dezember 1996, geändert am 18. Dezember 2000).

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig oder sandig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -12°C (WHZ 8). Im Winter stehen die Pflanzen am besten hell, frostfrei.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: Staunässe

Verwendung

Geeignet für den Wintergarten, außerdem geeignet als Alleebaum, Kübelpflanze, Solitär und als Zimmerpflanze.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als mäßig pflegeintensiv einzustufen.

  • Für gesundes Wachstum alle 2 bis 3 Wochen während des Wachstums .
  • Die Temperatur sollte im Winter bei 5°C liegen.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Offene Wunden an Wurzeln und Sprossen, oft einhergehend mit erhabenen Borkenringen und Pusteln deuten auf eine Pilzerkrankung hin. Die befallenen Teile sollten entfernt und vernichtet werden.

Wachsartige Fäden und Honigtau auf den Blättern und Sprossen deutet auf einen Befall durch Schmierläuse hin. Abhilfe schaffen Insektizide oder Nützlinge (Marienkäferlarven).

Bei schuppigen Insekten auf Sprossen und an den Blattunterseiten handelt es sich um Schildläuse. Sie sondern Honigtau ab und werden mit Insektiziden oder Nützlingen bekämpft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

Non-commercial Links

es:Araucaria araucana

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