Anemone alpina

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Anemone alpina L.

Ranunculaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   5

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: grundständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: doppelt<br>gefiedert

Bl&uuml;tenform: becherf&ouml;rmig
Frucht: N&uuml;sschen

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: einzeln

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Ranunculales

Anemone alpina ist eine Staude.

Namensherkunft

Anemone alpina wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Anemone alpina ist eine Art aus der Gattung Anemone, die circa 204 bis 289 Arten umfasst und zur Familie der Ranunculaceae (Hahnenfussgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Anemone coronaria.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden werden 15 bis 30 Zentimeter hoch.

Blätter

Anemone alpina ist sommergrün. Die doppelt gefiederten, dunkelgrünen Blätter sind grundständig. Die eiförmigen Fiederblättchen sind gestielt und fiederschnittig.

Blüten und Früchte

Von Mai bis August trägt Anemone alpina weiße becherförmige Blüten die einzeln angeordnet sind.

Die Stauden bilden Nüsschen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Anemone alpina stammt aus Gebirgsregionen auf der Iberischen Halbinsel, in Frankeich und Mitteleuropa sowie auf der Apenninen- und der Balkanhalbinsel, aus dem Kaukasus. Die Pflanzen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. Februar 2001 geschützt.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig und vergleichsweise nährstoffreich sein. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5). Bei der Topfkultur empfiehlt sich lehmige Topferde mit beigemischtem Kies.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Alpinum (besonders für konkurrenzschwache Pflanzen geeignet)

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: Störung des Wurzelwerks

Verwendung

Geeignet für Steingärten und für Tröge.

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Wurzelschnittlinge im Winter oder durch Aussaat im Frühbeetkasten bei Samenreife.

Sorten

Giftigkeit

Anemone alpina ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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