Anemone halleri

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Anemone halleri All.

Ranunculaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   5

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: grundständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: doppelt<br>gefiedert

Bl&uuml;tenform: glockenf&ouml;rmig
Frucht: N&uuml;sschen

82C / 7b4c9a 

Knospenanordnung: einzeln

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Ranunculales

Anemone halleri ist eine Staude.

Namensherkunft

Anemone halleri wurde 1773 von Carlo Allioni beschrieben und benannt.

Taxonomie

Anemone halleri ist eine Art aus der Gattung Anemone, die circa 204 bis 289 Arten umfasst und zur Familie der Ranunculaceae (Hahnenfussgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Anemone coronaria.

Merkmale

Anemone halleri - Blüten

Wuchs

Die Stauden haben einen buschigen Wuchs und werden 15 bis 20 Zentimeter hoch.

Blätter

Anemone halleri ist sommergrün. Die Blätter sind doppelt gefiedert und grundständig. Die eiförmigen Fiederblättchen sind gestielt und fiederschnittig.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juli trägt Anemone halleri violette glockenförmige Blüten die einzeln angeordnet sind.

Die Stauden bilden Nüsschen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Anemone halleri stammt aus Frankreich (ohne Korsika), Zentraleuropa, von der Apenninenhalbinsel und aus den Alpen. Die Pflanzen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. Februar 2001 geschützt.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig und vergleichsweise nährstoffreich sein. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5). Bei der Topfkultur empfiehlt sich lehmige Topferde mit beigemischtem Kies.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Alpinum (besonders für konkurrenzschwache Pflanzen geeignet)

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: Störung des Wurzelwerks

Verwendung

Geeignet für Steingärten und für Tröge.

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Wurzelschnittlinge im Winter oder durch Aussaat im Frühbeetkasten bei Samenreife.

Sorten

Giftigkeit

Anemone halleri ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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es:Anemone halleri

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