Anemone patens

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Anemone patens L.

Ranunculaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   4

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: grundständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: rund

Blattgliederung: gefingert

Blütenform: becherförmig
Frucht: Nüsschen

IV

75D / cfb0e0 

Knospenanordnung: einzeln

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Ranunculales

Anemone patens ist eine Staude.

Namensherkunft

Anemone patens wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Anemone patens ist eine Art aus der Gattung Anemone, die circa 204 bis 289 Arten umfasst und zur Familie der Ranunculaceae (Hahnenfussgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Anemone coronaria.

Merkmale

Anemone patens - Blüten

Wuchs

Die Stauden werden 20 bis 40 Zentimeter hoch.

Blätter

Anemone patens ist sommergrün. Die gefingerten, dunkelgrünen Blätter sind grundständig. Die runden Fiederblättchen sind gestielt und fiederschnittig.

Blüten und Früchte

Im April trägt Anemone patens hellviolette becherförmige Blüten die einzeln angeordnet sind.

Die Stauden bilden Nüsschen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Anemone patens stammt aus Nordeuropa, Deutschland, dem östlichen Mitteleuropa, Osteuropa und Westsibirien (bis zum Jenissei). Die Pflanzen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. Februar 2001 geschützt.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig und vergleichsweise nährstoffreich sein. Sie vertragen Temperaturen bis -35°C (WHZ 4). Bei der Topfkultur empfiehlt sich lehmige Topferde mit beigemischtem Kies.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Alpinum (besonders für konkurrenzschwache Pflanzen geeignet)

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden, Störung des Wurzelwerks

Verwendung

Geeignet für Steingärten und für Tröge.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

Vermehrung durch Wurzelschnittlinge im Winter oder durch Aussaat im Frühbeetkasten bei Samenreife.

Sorten

Giftigkeit

Anemone patens ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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