Anubias

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Anubias Schott
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Anubias barteri var. nana
Divisio: Magnoliophyta
Subdivisio: Magnoliophytina
Classis: Liliopsida
Subclassis: Aridae
Superordo: Aranae
Ordo: Arales
Familia: Araceae


Die Gattung Anubias (Speerblätter) ist eine von 100-115 Gattungen in der Familie der Araceae (=Aronstabgewächse). Die 8 Arten sind Stauden. Die verschiedenen Arten stammen aus den tropischen und subtropischen Regionen Afrikas.

Namensherkunft

Die Gattung wurde 1857 von Heinrich Wilhelm Schott beschrieben und benannt. Heinrich Wilhelm Schott , der von einem vermeintlich griech. Namen Ánoubis ausging, benannte die Gattung nach lat.: An?bis, der hundsköpfigen ägyptischen Gottheit, die als Sohn des Osiris im Ehebruch mit Nephthys gezeugt wurde. Das Benennungsmotiv war die Monstrosität dieser und anderer Aronstabgewächse.

Merkmale

Die einfachen Blätter sind grundständig angeordnet. Sie sind elliptisch, eiförmig oder lanzettlich und haben einen ganzrandigen Rand. Die Blätter haben ein Gelenk unter der Spreite. Die Nervatur ist fiedernervig mit durchgehendem Randnerv.

Die Blüten sind in Kolben (Spadix) angeordnet. Der Blütenkolben (Spadix) hat keinen sterilen Fortsatz. Das Hochblatt, bei dieser speziellen Blütenform Spatha genannt, ist teilweise am Grund geschlossen und grün oder rotbraun gefärbt. Es gibt getrennte Abschnitte mit jeweils weiblichen bzw. männlichen Blüten. Eine Blütenhülle fehlt bei den Arten.


Die eingeschlechtigen Blüten haben 3 bis 8 Staubblätter. Die Staubblätter sind verwachsen.


Die Samenanlagen sind zentral-winkelständig am Fruchtblatt angewachsen. Die Früchte sind Beeren. Der Fruchtknoten weist 2 Fächer auf.

Arten

Die Kategorie Anubias bietet einen Überblick über die erfassten Arten, Varietäten, Subspecies oder Sorten.

Standort

Pflege und Vermehrung

Krankheiten und Schädlinge

Siehe auch

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Literatur

  • Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol Verlagsgesellschaft, Hamburg 2005, ISBN 978-3-937872-16-2
  • Christopher Brickell (Editor-in-Chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.
  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der grosse Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.

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