Fallugia paradoxa

Aus Hortipedia
(Weitergeleitet von Apachenpflaume)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hortipedia Commons %LABEL_PRINTING QR Code

Fallugia paradoxa (D.Don) Endl. ex Torr.

Rosaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne   7

Bodenfeuchte: trocken

Bodenart: Lehm - Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: Ton - Bodenart: lehmiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: N&uuml;sschen

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: einzeln

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Rosanae
Ordo:
Rosales

Fallugia paradoxa, umgangssprachlich Apachenpflaume, ist ein Strauch.

Namensherkunft

Fallugia paradoxa wurde bereits von David Don beschrieben und benannt, aber erst 1848 von John Torrey nach einer früheren Beschreibung von Stephan Friedrich Ladislaus Endlicher in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Fallugia paradoxa ist die einzige Art in der Gattung Fallugia, die zur Familie der Rosaceae (Rosengewächse) gehört.

Merkmale

Fallugia paradoxa - Habitus
Fallugia paradoxa - Blüten
Fallugia paradoxa - Blütenstand

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen Sträucher haben einen unregelmäßigen Wuchs mit mehreren Sprossachsen. Sie werden 1,5 bis 2 Meter hoch und breiten sich langsam aus. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer.

Holz und Rinde

Blätter

Fallugia paradoxa ist sommergrün. Die einfachen, moosgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind eiförmig und gelappt.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit von Juni bis August ist Fallugia paradoxa sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann weiße radförmig fünfzählige Blüten die einzeln angeordnet sind.

Im Sommer tragen die Sträucher zahlreiche zierende braune Nüsschen die an der Pflanze verbleiben.

Wurzelsystem

Verbreitung

Fallugia paradoxa stammt aus Texas, Colorado, Nevada, Utah, Kalifornien und dem Norden Mexikos.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen sonnigen Standort auf trockenen Böden. Das Substrat sollte lehmig, sandig-lehmig, tonhaltig oder lehmig-tonig sowie vergleichsweise mager sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 7 und 8 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 25 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 23 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: sauerstoffarme Böden
  • mittlere Toleranz: salzhaltige Böden
  • hohe Toleranz: zeitweise trockene Böden, kalkhaltige Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 3,5 Metern.

Pflege und Vermehrung

  • Nach Bedarf können die Pflanzen auf den Stock gesetzt werden.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Stecklinge.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

Non-commercial Links

Das könnte Sie auch interessieren

Commercial Links