Aphelandra squarrosa

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Aphelandra squarrosa Nees

Acanthaceae

Lebensform: Halbstrauch

Standort: Halbschatten   10

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton - Bodenart: Torf

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: Lippenblüte
Frucht: fachspaltige Kapsel

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Lamianae
Ordo:
Scrophulariales

Aphelandra squarrosa, umgangssprachlich Glanzkölbchen, ist ein Halbstrauch.

Namensherkunft

Aphelandra squarrosa wurde 1847 von Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck beschrieben und benannt.

Taxonomie

Aphelandra squarrosa ist eine Art aus der Gattung Aphelandra, die circa 196 bis 222 Arten umfasst und zur Familie der Acanthaceae (Akanthusgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Aphelandra pulcherrima.

Merkmale

Wuchs

Die Halbsträucher werden 1,5 bis 2 Meter hoch.

Holz und Rinde

Blätter

Aphelandra squarrosa ist immergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind eiförmig, ganzrandig und gestielt. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Juni bis Oktober trägt Aphelandra squarrosa gelbe Lippenblüten die in Ähren angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig.

Die Halbsträucher bilden fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Aphelandra squarrosa stammt aus dem Südosten Brasiliens.

Standort

Die Halbsträucher bevorzugen einen halbschattigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig, sandig-tonig, lehmig-tonig oder torfhaltig sein. Sie vertragen Temperaturen nur über mindestens 1°C (WHZ 10).

Verwendung

Der Zierwert von Aphelandra squarrosa entsteht vor allem durch das zierende Laub. Geeignet als Kübelpflanze und als Zimmerpflanze.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als mäßig pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Wachsartige Fäden und Honigtau auf den Blättern und Sprossen deutet auf einen Befall durch Schmierläuse hin. Abhilfe schaffen Insektizide oder Nützlinge (Marienkäferlarven).

Plötzliche Welke oder fahlgrüne Verfärbungen deuten auf einen Pilzbefall (Phytophthora-Wurzelfäule) hin. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Vorbeugend sollten Staunässe und Überdüngung vermieden werden.

Bei schuppigen Insekten auf Sprossen und an den Blattunterseiten handelt es sich um Schildläuse. Sie sondern Honigtau ab und werden mit Insektiziden oder Nützlingen bekämpft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

Non-commercial Links

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