Apocynum

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Apocynum L.
Apocynum cannabinum photo file 231KB.jpg
Apocynum cannabinum
Divisio: Magnoliophyta
Subdivisio: Magnoliophytina
Classis: Rosopsida
Subclassis: Lamiidae
Superordo: Gentiananae
Ordo: Gentianales
Familia: Apocynaceae


Die Gattung Apocynum, (=Hundsgift ) ist eine von ca. 400 Gattungen in der Familie der Apocynaceae (=Hundsgiftgewächse). Die 4 Arten sind Stauden. Die verschiedenen Arten stammen aus gemäßigten Zonen in Nordamerika, Europa und Asien.

Namensherkunft

Die Gattung wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt. Die Ableitung des wissenschaftlichen Namens könnte aus dem griech. apó (=fern, weg) und kýon, Pl. kýnes (=Hund) - als Pflanze die Hunde fernhält - interpretiert werden.

Merkmale

Die einfachen Blätter sind gegenständig, wechselständig oder quirlständig angeordnet. Sie sind elliptisch oder eiförmig und haben einen fein gezähnten Rand. Nebenblätter sind vorhanden.


Die rosa oder weissen Blüten sind in Schirmrispen angeordnet. Die Blütenstände sind endständig. Sie haben 5 verwachsene Kronblätter. Die Kelchblätter besitzen innen keine Drüsen. Die Kronblätter sind nach rechts gedreht. Die Kronröhre ist mit Schuppen besetzt. Die Krone ist röhrenförmig, glockenförmig oder krugartig mit radiärer Blütensymmetrie. Die Knospendeckung ist gedreht. Die zwittrigen Blüten haben 5 Staubblätter. Die Staubblätter sind mit der Krone verwachsen. Die Antheren sind geschwänzt. Der Diskus besteht aus 5 Schuppen.

Die 2 Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen. Der Fruchtknoten ist halbunterständig. Die Samenanlagen sind parietal am Fruchtblatt angewachsen. Die Früchte sind Balgfrüchte. Die Fruchtblätter sind nur durch den gemeinsamen Griffel verwachsen.

Arten

Die Kategorie Apocynum bietet einen Überblick über die erfassten Arten, Varietäten, Subspecies oder Sorten.

Standort

Pflege und Vermehrung

Krankheiten und Schädlinge

Siehe auch

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Literatur

  • Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol Verlagsgesellschaft, Hamburg 2005, ISBN 978-3-937872-16-2
  • Christopher Brickell (Editor-in-Chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.
  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der grosse Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.

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