Aquilegia flabellata

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Aquilegia flabellata Siebold & Zucc.

Ranunculaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   3

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: rosettig
Blatt: Sommergrün

Blattform: verkehrt eifärmig

Blattgliederung: dreizählig

Blütenform: glockenförmig
Frucht: Balgfrucht

94D / 7672d6 

Knospenanordnung: einzeln

Blüte: einfach
Blütenhabitus: nickend

Wuchsform: horstartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Ranunculales

Aquilegia flabellata (= Aquilegia akitensis), umgangsprachlich Kurilen-Akelei, ist eine Zierstaude mit blauen bis blassvioletten Blüten.

Namensherkunft

Aquilegia flabellata wurde 1846 von Philipp Franz von Siebold und Joseph Gerhard Zuccarini beschrieben und benannt.

Taxonomie

Aquilegia flabellata ist eine Art aus der Gattung Aquilegia, die circa 117 bis 141 Arten umfasst und zur Familie der Ranunculaceae (Hahnenfussgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Aquilegia vulgaris.


Merkmale

Wuchs

Die Staude wird etwa 30 Zentimeter hoch und hat einen horstartigen Wuchs.

Blätter

Aquilegia flabellata ist sommergrün. Die Blätter sind drei- bis fünfzählig mit verkehrt eiförmigen Fiederblättchen. Diese sind bläulich grün gefärbt und tief gekerbt. Die Blätter sind lang gestielt und meist in Rosetten angeordnet. Die blühenden Stengel sind unbelaubt.

Blüten und Früchte

A. flabellata - violette Blüten
A. flabellata - blaue Blüten

Die glockenförmigen Blüten mit dem typischen Akeleisporn erscheinen von Juni bis Juli und sind normalerweise einzeln (manchmal in Zymen von bis zu 5) angeordnet. A. flabellata ist sehr variabel in der Blütenfarbe, sie kann von leuchtendem Blau bis zu blassem Violett changieren.

Die Früchte sind Balgfrüchte.

Verbreitung

Aquilegia flabellata stammt aus Japan. Sie ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. Februar 2001 geschützt.

Standort

Aquilegia flabellata bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und verträgt Temperaturen bis -40º C (Winterhärtezone 3a). Die Staude wächst auf sandigen und steinigen Lehmböden, sandigen Tonböden und fühlt sich in feuchten, gut durchlässigen Substraten wohl.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber

  • Steinanlagen

Verwendung

Sehr schön im Steingarten. Da die Stauden stark selbst aussäen sind sie auch gut für Naturgärten geeignet.

Pflege und Vermehrung

In der Pflege ist A. flabellata ziemlich anspruchslos. Welke Blätter sollten entfernt werden. Wenn keine Selbstaussaat gewünscht ist sollten auch verblühte Blüten entfernt werden.

Die Vermehrung erfolgt am einfachsten durch Aussaat im Herbst. A. flabellata ist ein Kaltkeimer, sie braucht also einen kalten Winter und keimt dann im Frühjahr.

Arten und Sorten

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.
  • Aquilegia flabellata in Ornamental Plants From Russia (engl.)

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