Arabis procurrens

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Arabis procurrens Waldst. & Kit.

Brassicaceae

Lebensform: Staude

Standort: Sonne   5

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: Sand - Bodenart: sandig-kiesig - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: keine Angabe
Blatt: Immergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vierz&auml;hlig
Frucht: Schote

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Traube

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: polsterf&ouml;rmig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Dilleniidae
Superordo:
Violanae
Ordo:
Capparales

Arabis procurrens, umgangssprachlich Ungarische Gänsekresse, ist eine Staude.

Namensherkunft

Arabis procurrens wurde von Franz de Paula Adam von Waldstein und Pál Kitaibel beschrieben und benannt.

Taxonomie

Arabis procurrens ist eine Art aus der Gattung Arabis, die circa 124 bis 330 Arten umfasst und zur Familie der Brassicaceae (Kreuzblütler) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden haben einen polsterförmigen Wuchs und werden 10 bis 20 Zentimeter hoch.

Blätter

Arabis procurrens ist immergrün. Die Blätter sind dunkelgrün und einfach. Sie sind lanzettlich.

Blüten und Früchte

Von April bis Mai trägt Arabis procurrens weiße radförmig vierzählige Blüten die in Trauben angeordnet sind.

Die Stauden bilden Schoten.

Wurzelsystem

Verbreitung

Arabis procurrens stammt aus den Gebirgsregionen Rumäniens und der Balkanhalbinsel.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf trockenen bis frischen Böden. Das Substrat sollte sandig, sandig-kiesig oder kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Gehölzrand (meist humoser Boden)
  • Steinanlagen

Verwendung

Arabis procurrens gilt als sehr wertvolle Wildstaude. Der Zierwert entsteht vor allem durch das zierende Laub. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 20 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 10 bis 15 Stück zur Geltung. Geeignet für Steingärten und für Dachgärten, außerdem geeignet als Friedhofsgrün, Bodendecker, Kübelpflanze und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Vermehrung • Aussaat • Stecklinge • Teilung


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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