Fatsia japonica

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Fatsia japonica (Thunb.) Decne. & Planch.

Araliaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   8

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: handf&ouml;rmig<br>geteilt

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>sechsz&auml;hlig
Frucht: Steinfrucht

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Dolde

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Cornidae
Superordo:
Aralianae
Ordo:
Araliales

Fatsia japonica, umgangssprachlich Fatsie, Zimmeraralie, ist ein Strauch.

Namensherkunft

Fatsia japonica wurde bereits von Carl Peter Thunberg beschrieben und benannt, aber erst von Joseph Decaisne und Jules Émile Planchon in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Fatsia japonica ist eine Art aus der Gattung Fatsia, die 3 Arten umfasst und zur Familie der Araliaceae (Araliengewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Sträucher werden 1,5 bis 4 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 3 bis 4 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist grün.

Blätter

Fatsia japonica ist immergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind handförmig geteilt, gekerbt und gestielt. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Oktober bis November trägt Fatsia japonica weiße radförmig sechszählige Blüten die in Dolden angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig.

Im Frühjahr tragen die Sträucher zierende schwarze Steinfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Fatsia japonica stammt aus Japan und Südkorea.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen bis -12°C (WHZ 8).

Verwendung

Der Zierwert von Fatsia japonica entsteht vor allem durch das zierende Laub. Geeignet für Hecken, außerdem geeignet als Kübelpflanze und als Zimmerpflanze.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Giftigkeit

Fatsia japonica ist giftig.

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Krankheiten und Schädlinge

Verformte, verfärbte oder abgestorbene Pflanzenteile weisen auf eine Bakterienerkrankung hin. Die befallenen Teile großzügig entfernen. Bessere Hygiene wirkt vorbeugend.

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Wachsartige Fäden und Honigtau auf den Blättern und Sprossen deutet auf einen Befall durch Schmierläuse hin. Abhilfe schaffen Insektizide oder Nützlinge (Marienkäferlarven).

Feine Spinnweben auf den Pflanzen deuten auf einen Befall durch die Rote Spinnmilbe hin. Diese saugenden Insekten treten vor allem in Gewächshäusern auf und können mit Insektiziden oder Raubmilben bekämpft werden.

Bei schuppigen Insekten auf Sprossen und an den Blattunterseiten handelt es sich um Schildläuse. Sie sondern Honigtau ab und werden mit Insektiziden oder Nützlingen bekämpft.

Honigtau und Schwärzepilze deuten auf einen Befall durch die Weiße Fliege hin. Die schildlausartigen Larven saugen an den Blattunterseiten und können mit einem Insektizid bekämpft werden. Unter Glas kann auch mit Nützlingen bekämpft werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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