Arbutus menziesii

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Arbutus menziesii Pursh

Ericaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne   8

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: elliptisch

Blattgliederung: einfach

Blütenform: krugartig
Frucht: Beere

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Rispe

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Dilleniidae
Superordo:
Ericanae
Ordo:
Ericales

Arbutus menziesii, umgangssprachlich Madrone, ist ein Baum.

Namensherkunft

Arbutus menziesii wurde 1813 von Frederick Traugott Pursh beschrieben und benannt.

Taxonomie

Arbutus menziesii ist eine Art aus der Gattung Arbutus, die circa 11 bis 31 Arten umfasst und zur Familie der Ericaceae (Erikagewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Bäume sind vergleichsweise langsamwüchsig und langlebig. Sie werden 8 bis 15 Meter hoch und haben eine breite Krone. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer. Die Wuchsbreite beträgt 10 bis 15 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist abblätternd und oliv.

Blätter

Arbutus menziesii ist immergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind elliptisch und gezähnt, gestielt und haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche. Die Belaubung ist dicht.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit von April bis Mai ist Arbutus menziesii sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann weiße krugartige Blüten die in Rispen angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung über Tiere.

Von Sommer bis Herbst tragen die Bäume rote Beeren.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Pfahlwurzeln.

Verbreitung

Arbutus menziesii stammt aus British Columbia, dem Nordwesten der USA, Kalifornien und Mexiko.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder kiesig-lehmig sowie vergleichsweise mager sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 4,5 und 7,4 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 61 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -12°C (WHZ 8) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 29 Wochen.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Gehölzrand (meist humoser Boden)

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden, sauerstoffarme Böden
  • geringe Toleranz: kalkhaltige Böden
  • hohe Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Der Zierwert von Arbutus menziesii entsteht vor allem durch den attraktiven Herbstaspekt und den Duft. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 3,5 bis 5 Metern. Geeignet als Solitär. Aus wirtschaflicher Sicht eignen sich die Bäume zur Produktion von Furnier. Die Pflanzen eignen sich gut zur Produktion von Feuerholz.

Pflege und Vermehrung

  • Nach Bedarf können die Pflanzen auf den Stock gesetzt werden.

Vermehrung durch Aussaat. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Offene Wunden an Wurzeln und Sprossen, oft einhergehend mit erhabenen Borkenringen und Pusteln deuten auf eine Pilzerkrankung hin. Die befallenen Teile sollten entfernt und vernichtet werden.

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Plötzliche Welke oder fahlgrüne Verfärbungen deuten auf einen Pilzbefall (Phytophthora-Wurzelfäule) hin. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Vorbeugend sollten Staunässe und Überdüngung vermieden werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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