Aristolochia

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Aristolochia L.
Aristolochia gigantea flower photo file PDB 201KB.jpg
Aristolochia gigantea
Divisio: Magnoliophyta
Subdivisio: Magnoliophytina
Classis: Piperopsida
Subclassis: Piperidae
Superordo: Lactoridanae
Ordo: Aristochiales
Familia: Aristolochiaceae


Die Gattung Aristolochia, (=Pfeifenwinde, Osterluzei ) ist eine von 7 Gattungen in der Familie der Aristolochiaceae (=Osterluzeigewächse). Die ca. 300 Arten sind sommergrüne oder immergrüne Kletterpflanzen oder Stauden. Die verschiedenen Arten stammen aus tropischen und gemäßigten Zonen in beiden Hemisphären.

Namensherkunft

Die Gattung wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt. Der Gattungsname Aristolochia ist schon bei Theophrast der Name einer Aristolochia-Art und leitet sich vom griech. áristos (=sehr gut, der Beste) und lóchos (=Niederkunft, Geburt) ab, dies bezieht sich auf die Geburten erleichternde Wirkung der Pflanze. Die Inhaltsstoffe z.B. von A. clematis gehören zu den ältesten Arzneimitteln der Menschheit. Die Entwicklung des umgangssprachlichen Namens im neuhochdeutschen verlief über aristolocia, ostilucie, mittelhochdeutsch ostirluzie zum heute gebrauchten Osterluzei.

Merkmale

Die einfachen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind eiförmig, verkehrt eiförmig oder herzförmig und haben einen ganzrandigen oder gebuchteten Rand. Es sind keine Nebenblätter vorhanden.


Die grünen, gelben, roten, rosa oder braunen Blüten sind einzeln, in Büscheln oder in Trauben angeordnet. Die Gattung bildet Kesselfallenblumen, in die Fliegen gelockt werden.

verwachsene  Perigonblätter. 

Die Krone ist röhrenförmig mit zygomorpher Blütensymmetrie. Die zwittrigen Blüten haben 6 Staubblätter.

Die 3 bis 6 Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen. Der Fruchtknoten ist unterständig. Die Samenanlagen sind zentral-winkelständig am Fruchtblatt angewachsen. Die Früchte sind Kapseln.

Arten

Die Kategorie Aristolochia bietet einen Überblick über die erfassten Arten, Varietäten, Subspecies oder Sorten.

Standort

Pflege und Vermehrung

Krankheiten und Schädlinge

Siehe auch

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Literatur

  • Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol Verlagsgesellschaft, Hamburg 2005, ISBN 978-3-937872-16-2
  • Christopher Brickell (Editor-in-Chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.
  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der grosse Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.

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