Rubus arcticus

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Rubus arcticus L.

Rosaceae

Lebensform: Staude

Standort: Sonne  

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: verkehrt eifärmig

Blattgliederung: dreizählig

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Sammelsteinfrucht

82C / 7b4c9a 

Knospenanordnung: einzeln

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Rosanae
Ordo:
Rosales

Rubus arcticus, umgangssprachlich Arktische Himbeere, ist eine Staude.

Namensherkunft

Rubus arcticus wurde von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Rubus arcticus ist eine Art aus der Gattung Rubus, die circa 422 bis 1892 Arten umfasst und zur Familie der Rosaceae (Rosengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Rubus fruticosus.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden sind vergleichsweise kurzlebig und werden 10 bis 30 Zentimeter hoch. Ihr Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr.

Blätter

Rubus arcticus ist sommergrün. Die Blätter sind dreizählig und wechselständig angeordnet. Die verkehrt eiförmigen Fiederblättchen sind gestielt und doppelt gesägt. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Von Juni bis Juli trägt Rubus arcticus violette radförmig fünfzählige Blüten die einzeln angeordnet sind.

Von Sommer bis Herbst tragen die Stauden rote Sammelsteinfrüchte die an der Pflanze verbleiben. Die Früchte sind sowohl essbar als auch sehr zierend.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Rhizome, über die sie sich vegetativ vermehren.

Verbreitung

Rubus arcticus stammt aus Nordeuropa, Osteuropa, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, von der Insel Sachalin, aus Kamtschatka, Alaska, dem Westen der USA und den Rocky Mountains.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 5 und 7 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 30 Zentimetern. Sie brauchen eine frostfreie Periode von mindestens 17 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden
  • geringe Toleranz: zeitweise trockene Böden
  • mittlere Toleranz: sauerstoffarme Böden
  • hohe Toleranz: kalkhaltige Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 1,8 Meter.

Pflege und Vermehrung

  • Ein Rückschnitt wird nicht vertragen.

Vermehrung • Aussaat . Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden. • Brutknollen • Ausgehärtete Stecklinge


Sorten

Giftigkeit

Rubus arcticus ist schwach giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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