Rubus hedycarpus subsp. armeniacus

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Rubus hedycarpus subsp. armeniacus Focke

Rosaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne   5

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: gefingert

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Sammelsteinfrucht

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Zyme

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Rosanae
Ordo:
Rosales

Rubus hedycarpus subsp. armeniacus, umgangssprachlich Armenische Brombeere, Garten-Brombeere, ist ein Strauch.

Namensherkunft

Rubus hedycarpus subsp. armeniacus wurde von Wilhelm Olbers Focke beschrieben und benannt.

Taxonomie

Rubus hedycarpus subsp. armeniacus ist eine Unterart aus der Gattung Rubus, die circa 422 bis 1892 Arten umfasst und zur Familie der Rosaceae (Rosengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Rubus fruticosus.

Merkmale

Wuchs

Die Sträucher sind vergleichsweise schnellwüchsig und werden 2 bis 4 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 5 bis 7 Meter.

Holz und Rinde

Blätter

Rubus hedycarpus subsp. armeniacus ist sommergrün. Die gefingerten, mittelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Die eiförmigen Fiederblättchen sind doppelt gesägt. Sie sind gestielt und haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juli trägt Rubus hedycarpus subsp. armeniacus weiße radförmig fünfzählige Blüten die in Zymen angeordnet sind.

Von Sommer bis Herbst tragen die Sträucher schwarze Sammelsteinfrüchte.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden faserige Wurzeln.

Verbreitung

Rubus hedycarpus subsp. armeniacus stammt aus dem Kaukasus und ist in Deutschland und Österreich eingebürgert.

Verwendung

Der Zierwert von Rubus hedycarpus subsp. armeniacus entsteht vor allem durch den Duft.

Pflege und Vermehrung

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Blattflecken und welke Blüten deuten auf Anthraknose hin. Dies ist eine Pilzerkrankung die die Pflanze zum Absterben bringt. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und vernichtet werden. Bessere Belüftung und Hygiene wirken vorbeugend.

Geschwüre am Holz deuten auf einen Befall durch Feuerbrand hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten großzügig entfernt und vernichtet werden.

Offene Wunden an Wurzeln und Sprossen, oft einhergehend mit erhabenen Borkenringen und Pusteln deuten auf eine Pilzerkrankung hin. Die befallenen Teile sollten entfernt und vernichtet werden.

Mehlige Absonderungen an Blättern, Blüten oder Früchten deuten auf Raupenbefall hin. Abhilfe schafft das Absammeln der Raupen, der Einsatz eines Insektizids oder biologische Schädlingsbekämpfung.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Weiße Büschel oder weißer Belag auf der Blattunterseite deutet auf einen Befall durch Falschen Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Braune, orange oder gelbliche Pusteln auf Sprossen oder Blattunterseiten werden wahrscheinlich durch Pilzbefall (Rost) hervorgerufen. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und ein Fungizid eingesetzt werden. Außerdem sollte die Belüftung verbessert und die Luftfeuchtigkeit verringert werden.

Bei schuppigen Insekten auf Sprossen und an den Blattunterseiten handelt es sich um Schildläuse. Sie sondern Honigtau ab und werden mit Insektiziden oder Nützlingen bekämpft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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