Arum

Aus Hortipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Arum L.
Arum italicum plant photo file 392KB.jpg
Arum italicum 'Pictum'
Divisio: Magnoliophyta
Subdivisio: Magnoliophytina
Classis: Liliopsida
Subclassis: Aridae
Superordo: Aranae
Ordo: Arales
Familia: Araceae


Die Gattung Arum, (=Aronstab ) ist eine von 100-115 Gattungen in der Familie der Araceae (=Aronstabgewächse). Die 27 Arten sind Stauden. Die verschiedenen Arten stammen aus Südeuropa, Nord-Afrika, dem westlichen Asien und den westlichen Regionen des Himalayas.

Namensherkunft

Die Gattung wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt. Als Arum wurden in der Antike mehrere damals bekannte Araceae (Aronstabgewächse) bezeichnet, vor allem Arum italicum, Arisarum sowie Dracunculus vulgaris, während mit Arum aegyptiacum die über Syrien und Ägypten eingeführte, jedoch letztlich aus Indien stammende, Colocasia esculenta var. esculenta (Taro) gemeint war. Die Herkunft des Gattungsnamen ist nicht sichger geklärt, könnte aber aus dem Ägyptischen für "Rohr, Schilf" kommen.

Merkmale

Die einfachen Blätter sind grundständig angeordnet. Sie sind herzförmig, pfeilförmig oder spiessförmig und haben einen ganzrandigen Rand. Die Blätter sind ohne Gelenk unter der Spreite. Die Nervatur ist netznervig mit durchgehendem Randnerv.

Die Blüten sind in Kolben (Spadix) angeordnet. Die Arten haben einen Blütenkolben (Spadix) mit sterilem Fortsatz. Er ist kürzer als das einzelne tütenförmige Hochblatt. Der männliche Teil des Blütenstandes ist kürzer als der weibliche. Die Ränder des Hochblatts, bei dieser speziellen Blütenform Spatha genannt, sind am Grund überlappend und grün, gelb, purpurn oder weiß gefärbt. Es gibt getrennte Abschnitte mit jeweils weiblichen bzw. männlichen Blüten. Eine Blütenhülle fehlt bei den Arten.


Die eingeschlechtigen Blüten haben 3 bis 4 Staubblätter. Die Staubblätter sind nicht verwachsen.


Die Samenanlagen sind basal oder parietal am Fruchtblatt angewachsen. Die Früchte sind Beeren. Der Fruchtknoten ist 1-fächrig.

Arten

Die Kategorie Arum bietet einen Überblick über die erfassten Arten, Varietäten, Subspecies oder Sorten.

Standort

Pflege und Vermehrung

Krankheiten und Schädlinge

Siehe auch

Mehr Bilder zu Arum auf den HP commons leaf writing logo file 6KB.jpg

QR Code für diesen Artikel generieren

Literatur

  • Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol Verlagsgesellschaft, Hamburg 2005, ISBN 978-3-937872-16-2
  • Christopher Brickell (Editor-in-Chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.
  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der grosse Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.

Non-commercial Links

Arum bei eFloras

Das könnte Sie auch interessieren

Commercial Links