Ranunculus asiaticus

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Ranunculus asiaticus L.

Ranunculaceae

Lebensform: Zwiebel- oder<br> Knollenpflanze
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   9

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: rosettig
Blatt: Sommergr&uuml;n

Blattform: handf&ouml;rmig<br>geteilt

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: N&uuml;sschen

40C / e7422b 

Knospenanordnung: einzeln

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Ranunculales

Ranunculus asiaticus, umgangssprachlich Asiatischer Hahnenfuss, ist eine sehr variable, knollenbildende Staude, deren Blütenfarbe von Weiß über Gelb bis hin zu Rot variiert.

Namensherkunft

Ranunculus asiaticus wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Ranunculus asiaticus ist eine Art aus der Gattung Ranunculus, die circa 432 bis 2271 Arten umfasst und zur Familie der Ranunculaceae (Hahnenfussgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Ranunculus auricomus.

Merkmale

Wuchs

Die Pflanzen werden 20 bis 45 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 10 bis 30 Zentimeter.

Blätter

Ranunculus asiaticus ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind in Rosetten angeordnet. Sie sind handförmig geteilt, fiederteilig und gestielt. Die Blätter haben eine weich behaarte Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Ranunculus asiaticus lachsrote radförmig fünfzählige Blüten die einzeln angeordnet sind.

Die Pflanzen bilden Nüsschen.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden faserige Wurzeln.

Verbreitung

Ranunculus asiaticus stammt aus Nord-Afrika, dem Iran, dem Irak, der Türkei und von Zypern.

Standort

Die Pflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort auf trockenen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig und vergleichsweise nährstoffreich sein. Sie vertragen Temperaturen bis -7°C (WHZ 9). Sommertrockene Böden werden bevorzugt.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Beet (nährstoffreicher Boden)

Verwendung

Die Pflanzen eignen sich zur Kultur im Kalthaus. Geeignet als Kübelpflanze, Schnittblumen und als Zimmerpflanze.

Pflege und Vermehrung

  • Die Knollen im Herbst ausgraben und trocken und frostfrei überwintern.

Vermehrung durch Teilung im Frühjahr oder im Herbst oder durch Brutknollen im Frühjahr oder im Herbst.

Sorten

Giftigkeit

Der Pflanzensaft kann bei Kontakt zu Hautreizungen führen

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Verfärbte Blätter und Gänge in den Blättern deuten auf einen Befall durch Blattminierer hin. Das betroffene Laub sollte entfernt und verbrannt werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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