Astrantia major

Aus Hortipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hortipedia Commons %LABEL_PRINTING QR Code

Astrantia major L.

Apiaceae

Lebensform: Staude

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   6

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: Lehm - Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: handf&ouml;rmig<br>geteilt

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Ach&auml;ne

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Dolde

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Cornidae
Superordo:
Aralianae
Ordo:
Araliales

Astrantia major, umgangssprachlich Grosse Sterndolde, ist eine Staude.

Namensherkunft

Astrantia major wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Astrantia major ist die Typus-Art der Gattung Astrantia, die circa 16 bis 25 Arten umfasst und zur Familie der Apiaceae (Doldenblütler) gehört.

Merkmale

Astrantia major - Habitus
Astrantia major - Blüten

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen Stauden haben einen buschigen Wuchs und werden 30 bis 90 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 30 bis 60 Zentimeter.

Blätter

Astrantia major ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind handförmig geteilt, gezähnt und handnervig. Die Blätter sind etwa 40 bis 50 Zentimeter groß und haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Juni bis August trägt Astrantia major weiße radförmig fünfzählige Blüten die in Dolden angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig.

Von Sommer bis Herbst tragen die Stauden Achänen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Astrantia major stammt aus ganz Europa mit Ausnahme der Britischen Inseln und Nordeuropas und ist auf den Britischen Inseln und in Nordeuropa eingebürgert.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte lehmig, sandig-lehmig, sandig-tonig oder lehmig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen
  • Gehölz (meist sehr humusreicher Boden)
  • Gehölzrand (meist humoser Boden)

Verwendung

Astrantia major gilt als sehr wertvolle Wildstaude. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 45 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 5 bis 10 Stück zur Geltung. Geeignet für Beete und Rabatten, außerdem geeignet als Kübelpflanze, Schnittblumen und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Bei richtiger Standortwahl ist kaum bis keine Pflege notwendig.

  • Im Herbst zurückschneiden. Nach der Blüte abgeblühte Triebe zurückschneiden.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Teilung.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Weiße Büschel oder weißer Belag auf der Blattunterseite deutet auf einen Befall durch Falschen Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

Non-commercial Links

Das könnte Sie auch interessieren

Commercial Links