Festuca mairei

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Festuca mairei St.-Yves

Poaceae

Lebensform: Gras

Standort: Sonne   5

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: zweizeilig
Blatt: Wintergrün

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Karyopse

100B / 4255be 

Knospenanordnung: Rispe

Blüte: einfach
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Commelinidae
Superordo:
Poanae
Ordo:
Poales

Festuca mairei, umgangssprachlich Atlas-Schwingel, gehört zu den Gräsern.

Namensherkunft

Festuca mairei wurde 1922 von Alfred Saint-Yves beschrieben und benannt.

Taxonomie

Festuca mairei ist eine Art aus der Gattung Festuca, die circa 665 bis 791 Arten umfasst und zur Familie der Poaceae (Gräser) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Festuca ovina.

Merkmale

Wuchs

Die Gräser werden 50 bis 100 Zentimeter hoch.

Blätter

Festuca mairei ist wintergrün. Die einfachen, graugrünen Blätter sind zweizeilig angeordnet. Sie sind lineal und ganzrandig, stengelumfassend und parallelnervig. Die Blätter sind etwa 50 bis 60 Zentimeter groß und haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Juni bis Juli trägt Festuca mairei blaue, in Rispen angeordnete Blüten.

Im Sommer tragen die Gräser zierende braune Karyopsen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Festuca mairei stammt aus Marokko und Algerien.

Standort

Die Gräser bevorzugen einen sonnigen Standort auf trockenen bis frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5). Die Pflanzen eignen sich für Randbereiche oder Wasserflächen stehender künstlicher Gewässer.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Verwendung

Festuca mairei gilt als sehr wertvolle Wildstaude. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 90 Zentimetern, am besten kommen die Gräser in Gruppen von 3 bis 5 Stück zur Geltung. Geeignet für Steingärten, außerdem geeignet als Solitär.

Pflege und Vermehrung

  • Im Frühjahr zurückschneiden.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Teilung.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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