Aurinia saxatilis

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Aurinia saxatilis Desv.

Brassicaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   2

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton - Bodenart: Torf

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: spatelig

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vierz&auml;hlig
Frucht: Sch&ouml;tchen

13B / ffc320 

Knospenanordnung: Rispe

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: aufrecht

Wuchsform: polsterf&ouml;rmig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Dilleniidae
Superordo:
Violanae
Ordo:
Capparales

Aurinia saxatilis, umgangssprachlich Felsen-Steinkraut, Felsen-Steinkresse, Steinrich, ist ein kleiner, ästig wachsender Halbstrauch.

Namensherkunft

Aurinia saxatilis wurde bereits von Carl Linnaeus beschrieben und benannt, aber erst 1815 von Nicaise Auguste Desvaux in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Aurinia saxatilis ist eine Art aus der Gattung Aurinia, die 12 Arten umfasst und zur Familie der Brassicaceae (Kreuzblütler) gehört.
Vormals wurde Aurinia saxatilis als "Alyssum saxatile (A. arduini)" zur Gattung Alyssum gezählt.

Merkmale

Wuchs

Die am Grunde etwas verholzenden Halbsträucher haben einen breit verzweigten, kissenartigen Wuchs und werden 20 bis 40 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 10 bis 30 Zentimeter. Ihre Stängel sind graugrün und behaart.

Blätter

Aurinia saxatilis ist sommergrün. Ihre graugrünen, unterseits sternhaarigen Blätter sind einfach, wechselständig angeordnet. Sie sind spatelig, ganzrandig und sitzend. Die gestielten Grundblätter sind rosettenartig, verkehrt eiförmig und fiederspaltig bis ungeteilt.

Blüten und Früchte

Von April bis Mai trägt Aurinia saxatilis rispige Trauben aus goldgelben, radförmig vierzähligen, zwittrigen Blüten.

Die Pflanzen bilden 2-spaltige Schötchen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Aurinia saxatilis stammt aus Zentraleuropa, Südeuropa, Kleinasien, ist in Deutschland regional verwildert.

Standort

Die Pflanzen benötigen einen sonnigen Standort auf trockenen bis frischen Böden. Das Substrat sollte gut drainiert, durchlässig und lehmig-humos sein. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6).

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Eine wertvolle Art für Steinanlagen, Steingärten, Dachbegrünung und für Beete und Rabatten, außerdem geeignet als Bodendecker und als Bienenweide. Das graugrüne bis silbergraue Laub ziert weit über die Blütezeit hinaus.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als mäßig pflegeintensiv einzustufen. Gegebenenfalls sind unerwünschte Sämlinge zu entfernen, im Frühjahr Pflanzen zurück zu schneiden.

Vermehrung von Sorten: Durch Stecklinge im Frühsommer, oder durch reife Stecklinge in tiefen Kästen im November.

Sorten

Beispiele:

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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