Jasminum azoricum

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Jasminum azoricum L.

Oleaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   9

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Immergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: dreizählig

Blütenform: stieltellerförmig
Frucht: Beere

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Rispe

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Oleanae
Ordo:
Oleales

Jasminum azoricum, umgangssprachlich Azoren-Jasmin, ist ein oft windender Strauch mit weißen, rot überhauchten Blüten.

Namensherkunft

Jasminum azoricum wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Jasminum azoricum ist eine Art aus der Gattung Jasminum, die circa 217 bis 229 Arten umfasst und zur Familie der Oleaceae (Ölbaumgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Jasminum officinale.

Merkmale

Wuchs

Die Sträucher werden 3 bis 5 Meter hoch.

Holz und Rinde

Blätter

Jasminum azoricum ist immergrün. Die dreizähligen, grünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Die eiförmigen Fiederblättchen sind gestielt und ganzrandig.

Blüten und Früchte

Von Juli bis Oktober trägt Jasminum azoricum weiße stieltellerförmige Blüten die in Rispen angeordnet sind.

Die Sträucher tragen schwarze Beeren.

Wurzelsystem

Verbreitung

Jasminum azoricum stammt von Madeira. Die Pflanzen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. Februar 2001 geschützt.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen bis -7°C (WHZ 9). Bei der Topfkultur empfiehlt sich lehmige Topferde.

Im Sommer stehen die Pflanzen am besten vor heißer Mittagssonne geschützt.

Verwendung

Der Zierwert von Jasminum azoricum entsteht vor allem durch den Duft. Die Sträucher eignen sich zur Kultur im Kalthaus. Geeignet für den Wintergarten.

Pflege und Vermehrung

  • Für gesundes Wachstum monatlich während des Wachstums stickstoffarmen Flüssigdünger geben.
  • Im Sommer reichlich gießen, im Winter wenig gießen.

Vermehrung durch halbharte Stecklinge im Sommer.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Wachsartige Fäden und Honigtau auf den Blättern und Sprossen deutet auf einen Befall durch Schmierläuse hin. Abhilfe schaffen Insektizide oder Nützlinge (Marienkäferlarven).

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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