Festuca gautieri

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Festuca gautieri (Hack.) K.Richt.

Poaceae

Lebensform: Gras

Standort: Sonne   5

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: zweizeilig
Blatt: Immergrün

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Karyopse

149C / add664 

Knospenanordnung: Rispe

Blüte: einfach
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Commelinidae
Superordo:
Poanae
Ordo:
Poales

Festuca gautieri, umgangssprachlich Bärenfellgras, gehört zu den Gräsern.

Namensherkunft

Festuca gautieri wurde bereits von Eduard Hackel beschrieben und benannt, aber erst 1890 von Karl Richter in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Festuca gautieri ist eine Art aus der Gattung Festuca, die circa 665 bis 791 Arten umfasst und zur Familie der Poaceae (Gräser) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Festuca ovina.

Merkmale

Wuchs

Die Gräser werden 20 bis 50 Zentimeter hoch.

Blätter

Festuca gautieri ist immergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind zweizeilig angeordnet. Sie sind lineal und ganzrandig, stengelumfassend und parallelnervig. Die Blätter sind etwa 10 bis 20 Zentimeter groß und haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Festuca gautieri grünliche, in Rispen angeordnete Blüten.

Im Sommer tragen die Gräser gelbe Karyopsen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Festuca gautieri stammt aus Südwest-Frankreich und dem Nordosten Spaniens.

Standort

Die Gräser bevorzugen einen sonnigen Standort auf trockenen bis frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Steinanlagen

Verwendung

Festuca gautieri gilt als wertvolle Wildstaude. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 30 Zentimetern, am besten kommen die Gräser in Gruppen von 3 bis 5 Stück zur Geltung. Geeignet für Heidegärten, Steingärten und für Dachbegrünung, außerdem geeignet als Friedhofsgrün, Bodendecker, Kübelpflanze, Hangbepflanzung und als Solitär.

Pflege und Vermehrung

Bei richtiger Standortwahl ist kaum bis keine Pflege notwendig.

  • Um Selbstaussaat zu verhindern vor der Samenreife abgeblühte Triebe zurückschneiden.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Teilung.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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es:Festuca gautieri

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