Geum rivale

Aus Hortipedia
(Weitergeleitet von Bach-Nelkenwurz)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hortipedia Commons %LABEL_PRINTING QR Code

Geum rivale L.

Rosaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   3

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: Lehm - Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: grundständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: verkehrt eifärmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: glockenförmig
Frucht: Spaltfrucht

44A / af140d 

Knospenanordnung: Zyme

Blüte: doppelt gefüllt
Blütenhabitus: nickend

Wuchsform: horstartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Rosanae
Ordo:
Rosales

Geum rivale, umgangssprachlich Bach-Nelkenwurz, ist eine Staude.

Namensherkunft

Geum rivale wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Geum rivale ist eine Art aus der Gattung Geum, die circa 26 bis 83 Arten umfasst und zur Familie der Rosaceae (Rosengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Geum urbanum.

Merkmale

Geum rivale - Blüten

Wuchs

Die Stauden werden 20 bis 40 Zentimeter hoch, Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer. Sie haben einen aufrechten Wuchs. Die Wuchsbreite beträgt 15 bis 20 Zentimeter.

Blätter

Geum rivale ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind grundständig. Sie sind verkehrt eiförmig, gezähnt und gestielt. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit von April bis September ist Geum rivale sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann nickende, scharlachrote glockenförmige Blüten, die doppelt gefüllt und in Zymen angeordnet sind.

Von Frühjahr bis Sommer tragen die Stauden zahlreiche braune Spaltfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Geum rivale stammt aus Europa.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte lehmig oder sandig-lehmig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 4,8 und 7 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 30 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -40°C (WHZ 3) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 14 Wochen. Die Pflanzen eignen sich für Randbereiche oder Wasserflächen stehender natürlicher Gewässer und natürliche Bachläufe.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen
  • Wasserrand

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden
  • geringe Toleranz: zeitweise trockene Böden
  • mittlere Toleranz: sauerstoffarme Böden, kalkhaltige Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 30 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 5 bis 10 Stück zur Geltung. Geeignet als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

  • Blütenstände nach der Blüte entfernen.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Teilung.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)


HP Blatt grün 05-05-72 graphic file 1KB.gif
Blume des Jahres in Deutschland HP Blatt grün 05-05-72 graphic file 1KB.gif

1980 Gentiana pneumonanthe | 1981 Narcissus pseudonarcissus | 1982 Cephalanthera rubra | 1983 Tulipa sylvestris | 1984 Adonis aestivalis | 1985 Aquilegia vulgaris | 1986 Arnica montana | 1987 Eryngium maritimum | 1988 Calla palustris | 1989 Dianthus carthusianorum | 1990 Jasione montana | 1991 Andromeda polifolia | 1992 Drosera rotundifolia | 1993 Fritillaria meleagris | 1994 Dactylorhiza majalis | 1995 Trollius europaeus | 1996 Pulsatilla vulgaris | 1997 Carlina acaulis | 1998 Stratiotes aloides | 1999 Caltha palustris | 2000 Lithospermum purpurocaeruleum | 2001 Geranium sanguineum | 2002 Viola riviniana | 2003 Agrostemma githago | 2004 Soldanella alpina | 2005 Rhinanthus angustifolius | 2006 Cardamine pratensis | 2007 Geum rivale | 2008 Carduus nutans | 2009 Cichorium intybus | 2010 Iris sibirica | 2011 Narthecium ossifragum | 2012 Dianthus deltoides | 2013 Hepatica nobilis | 2014 Butomus umbellatus | 2015 Succisa pratensis


Non-commercial Links

Das könnte Sie auch interessieren

Commercial Links