Sempervivum heuffelii

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Sempervivum heuffelii

Crassulaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   7

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: rosettig
Blatt: Immergrün

Blattform: verkehrt eifärmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: glockenförmig
Frucht: Balgfrucht

3D / efe981 

Knospenanordnung: Zyme

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: teppichartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Saxifraganae
Ordo:
Saxifragales

Sempervivum heuffelii, umgangssprachlich Balkan-Fransenhauswurz, ist eine sukkulente Staude mit blaugrünen, oft rötlich überhauchten Blättern.

Namensherkunft

Sempervivum heuffelii wurde von Heinrich Wilhelm Schott beschrieben und benannt.

Taxonomie

Sempervivum heuffelii ist eine Art aus der Gattung Sempervivum, die circa 41 bis 282 Arten umfasst und zur Familie der Crassulaceae (Dickblattgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Sempervivum tectorum.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden haben einen teppichartigen Wuchs und werden 8 bis 15 Zentimeter hoch.

Blätter

Sempervivum heuffelii ist immergrün. Die einfachen, braunen Blätter sind in Rosetten angeordnet. Sie sind verkehrt eiförmig, ganzrandig und sitzend.

Blüten und Früchte

Von Juli bis September trägt Sempervivum heuffelii hellgelbe glockenförmige Blüten die in Zymen angeordnet sind.

Die Stauden bilden Balgfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Sempervivum heuffelii stammt aus den Gebirgsregionen Rumäniens und der Balkanhalbinsel.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sowie vergleichsweise mager sein und einen pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7). Bei der Topfkultur empfiehlt sich lehmige Topferde mit beigemischtem Kies.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Steinanlagen

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 10 bis 20 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 5 bis 10 Stück zur Geltung. Geeignet für Dachbegrünung und für Tröge.

Pflege und Vermehrung

Bei richtiger Standortwahl ist kaum bis keine Pflege notwendig.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Teilung.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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