Ipomoea batatas

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Ipomoea batatas (L.) Lam.

Convolvulaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   9

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: herzförmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: stieltellerförmig
Frucht: keine Angabe

63D / e981ab 

Knospenanordnung: Zyme

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Solananae
Ordo:
Convolvulales

Ipomoea batatas, umgangssprachlich Batate, Süsskartoffel, ist eine Staude.

Namensherkunft

Ipomoea batatas wurde bereits von Carl Linnaeus beschrieben und benannt, aber erst 1804 von Jean Louis Marie Poiret in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Ipomoea batatas ist eine Art aus der Gattung Ipomoea, die circa 332 bis 631 Arten umfasst und zur Familie der Convolvulaceae (Windengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Ipomoea pes-tigridis.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden werden 50 bis 400 Zentimeter hoch.

Blätter

Ipomoea batatas ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind herzförmig, ganzrandig und gestielt.

Blüten und Früchte

Von Oktober bis Juli trägt Ipomoea batatas rosafarbene stieltellerförmige Blüten die in Zymen angeordnet sind.


Wurzelsystem

Verbreitung

Ipomoea batatas stammt aus : Gartenherkunft.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder kiesig-lehmig und vergleichsweise nährstoffreich sein. Sie vertragen Temperaturen bis -7°C (WHZ 9). Bei der Topfkultur empfiehlt sich Topferde.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden, Staunässe

Verwendung

Der Zierwert von Ipomoea batatas entsteht vor allem durch das zierende Laub. Geeignet als Bodendecker und als Zimmerpflanze.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

  • Für gesundes Wachstum monatlich während des Wachstums Flüssigdünger geben.
  • Im Sommer mäßig gießen, im Winter mäßig gießen.

Vermehrung durch Teilung im späten Winter oder im zeitigen Frühjahr.

Sorten

Giftigkeit

Sämtliche Pflanzenteile mit Ausnahme der Knolle sind hochgiftig

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Deformierte und verfärbte Blüten und Blätter deuten auf eine Viruserkrankung hin. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Desweiteren sollte die Ausbreitung durch Insekten verhindert werden.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Honigtau und Schwärzepilze deuten auf einen Befall durch die Weiße Fliege hin. Die schildlausartigen Larven saugen an den Blattunterseiten und können mit einem Insektizid bekämpft werden. Unter Glas kann auch mit Nützlingen bekämpft werden.

Feine Spinnweben auf den Pflanzen deuten auf einen Befall durch die Rote Spinnmilbe hin. Diese saugenden Insekten treten vor allem in Gewächshäusern auf und können mit Insektiziden oder Raubmilben bekämpft werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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