Eustoma grandiflorum

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Eustoma grandiflorum (Raf.) Shinners

Gentianaceae

Lebensform: Ein- oder<br> Zweij&auml;hrige
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   10

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: gegenst&auml;ndig
Blatt: Sommergr&uuml;n

Blattform: eif&ouml;rmig

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: becherf&ouml;rmig
Frucht: keine Angabe

75D / cfb0e0 

Knospenanordnung: Zyme

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Gentiananae
Ordo:
Gentianales
Subordo:
Gentianineae

Eustoma grandiflorum, umgangssprachlich Bauchblume, Grossblütiger Präriezahn, gehört zu den Ein- und Zweijährigen.

Namensherkunft

Eustoma grandiflorum wurde bereits von Constantine Samuel Rafinesque beschrieben und benannt, aber erst 1957 von Lloyd Herbert Shinners in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Eustoma grandiflorum ist eine Art aus der Gattung Eustoma, die circa 3 bis 4 Arten umfasst und zur Familie der Gentianaceae (Enziangewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Pflanzen werden 60 bis 90 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 30 bis 60 Zentimeter.

Blätter

Eustoma grandiflorum ist sommergrün. Die einfachen, mittelgrünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind eiförmig.

Blüten und Früchte

Von Juli bis August trägt Eustoma grandiflorum hellviolette becherförmige Blüten die in Zymen angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig.


Wurzelsystem

Verbreitung

Eustoma grandiflorum stammt aus den nördlichen Präriestaaten der USA, den südlichen Präriestaaten der USA, Colorado und dem Norden Mexikos.

Standort

Die Pflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder kiesig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen nur über mindestens 1°C (WHZ 10).

Verwendung

Geeignet als Kübelpflanze, Schnittblumen und als Zimmerpflanze.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als relativ pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Plötzliche Welke oder fahlgrüne Verfärbungen deuten auf einen Pilzbefall (Phytophthora-Wurzelfäule) hin. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Vorbeugend sollten Staunässe und Überdüngung vermieden werden.

Weiße Flecken auf Blüten und Blättern sowie sich nicht öffnende Knospen deuten auf einen Befall durch Thripse hin. Diese Insekten lassen sich mit guter Belüftung und regelmäßigen Wassergaben zurückdrängen, außerdem können Insektizide oder Nützlinge (Raubmilben) eingesetzt werden.

Deformierte und verfärbte Blüten und Blätter deuten auf eine Viruserkrankung hin. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Desweiteren sollte die Ausbreitung durch Insekten verhindert werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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